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Unterschätztes Vitamin D

Wissen Sie weshalb im späten Winter Menschen häufig erkranken? Weshalb jedes Jahr die Grippewelle im Februar beginnt? Weshalb die meisten Menschen im Frühjahr sterben? Wegen dem Mangel an Vitamin D. Unverständlich, dass dies teilweise von der Schulmedizin immer noch missachtet oder sogar als unwahr hingestellt wird. Selbst in öffentlich-rechtlichen „Wissenschaftssendungen“ wird die allgemeine Unterversorgung mit diesem Vitamin geleugnet und seine Gabe als vielleicht schädlich dargestellt. Das ist unverantwortlich. Ärzte, die sich damit auskennen wissen sehr genau, wie wichtig für die Gesundheit, wie lebensnotwendig eine gute Vitamin-D-Versorgung ist.

 

Allgemein glaubt man, dass Vitamine mit der Nahrung zugeführt werden müssen, um damit versorgt zu sein. Sie werden deshalb eher der Ernährungswissenschaft zugeordnet. Bis heute aber wird das Thema Ernährung oder Nahrungsergänzung in der klassischen Schulmedizin völlig unterschätzt oder sogar abgelehnt. Auch Vitamin D wurde zunächst so eingestuft. Das war aber falsch und daraus entstand das Missverständnis, weshalb das Thema immer noch nicht die Wichtigkeit hat, die es haben müsste. Heute weiß man, dass es sich bei diesem „Vitamin“ in Wirklichkeit um ein Steroidhormon handelt. Trotzdem ist die Wichtigkeit vielen Ärzte noch nicht bewusst. Das Hormon-Vitamin D ist ebenso mächtig, wie unsere Sexualhormone, die unser gesamtes Leben und deren Fortbestehen sichern. Es steuert die Regulation und den Zugriff auf unsere Genaktivitäten.

 

Da wir dieses „Vitaminhormon“ mit Hilfe der Sonne selbst herstellen, sind in den späten Wintermonaten die Symptome nicht mehr zu übersehen, wenn sie in handfeste Krankheiten übergehen. Denn nur in den Monaten April bis September reicht die Sonnenintensität. Dazu müssen wir uns täglich in der Mittagszeit etwa 15 Minuten ein Sonnenbad gönnen. Möglichst wenig bekleidet und ohne starke Sonnenschutzmittel, da diese die Produktion verhindern. Beginnen Sie im April, können Sie gleichzeitig Ihren körpereigenen Sonnenschutz aufbauen.

 

Ich messe seit 20 Jahren bedrohlich niedrige Werte bei meinen Patienten und halte deswegen diese Unterversorgung für eine neue – die Vitamin-D-Mangelkrankheit – die meist nicht erkannt wird. Konsultieren Sie einen erfahrenen Arzt und lassen Sie Ihren Vitamin-D-Spiegel im Blut messen. Er wird Ihnen eine Dosis verordnen, die Sie nicht nur knapp vor Krankheiten bewahrt, sondern in bester Gesundheit durch die Winterzeit kommen lässt.

(pbr)
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