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Wussten Sie schon?

… auf welchen hessischen Unternehmer der Spitzname „Raketen-Fritz“ gemünzt war? Am 1. Oktober 1929 berichtete das Stadtblatt der Frankfurter Zeitung über die spektakulären Startversuche eines Raketenflugzeugs, die am Vortag auf dem Frankfurter Flugplatz am Rebstock stattgefunden hatten. Obwohl das raketenbestückte Flugzeug „zischend und schnaubend“ losschnellte, war der erste Flugversuch nach 50 Metern zu Ende. Auch das zweite Mal brachte zwar viel Feuer und Rauch, aber keinen Erfolg.

Am Nachmittag wurde der Hochdecker wieder startklar gemacht und die Röhren des viereckigen Gestells mit elf gelben Raketenpatronen gefüllt. Der „kühne Flieger“ im Führersitz mit dem Sturzhelm auf dem Kopf war Fritz von Opel, der Enkel Adam von Opels.

Diesmal gelang es, das speziell für den Raketenantrieb konstruierte Flugzeug im wahrsten Sinne hochschießen zu lassen und zu beschleunigen. Doch da der Mechanismus zum Zünden weiterer Raketen versagte, endete das Experiment nach knapp eineinhalb Minuten mit einer unsanften Notlandung, die Fritz von Opel aber unverletzt überstand.

Bereits früher hatte man bei Opel mit Raketenautos experimentiert: Am 11. April 1928 donnerte in Rüsselsheim zum ersten Mal vor Publikum der „Opel RAK 1“ über die Piste. Mit über 230 Kilometer pro Stunde stellte am 23. Mai 1928 Fritz von Opel mit seinem „RAK 2“ auf der Berliner Avus einen neuen Geschwindigkeitsrekord auf. Opel erlebte aber auch Rückschläge – das Raketenauto „RAK 4“ explodierte. Durch den Verkauf an General Motors war das Ende der „Raketen-Ära“ bei Opel eh eingeläutet.

(hpdie)
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