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Wussten Sie schon?

. . . welchem berühmten Hessen man das folgende Zitat zuschreibt? „Es wird eine Zeit kommen, wo man die Felder mit Stoffen düngen wird, die man in chemischen Fabriken herstellt.“ Im 19. Jahrhundert verschärften Missernten und das mit der Industriellen Revolution einhergehende Bevölkerungswachstum die Ernährungslage. Um die landwirtschaftlichen Erträge wirkungsvoll zu steigern, reichte die natürliche Düngung allein nicht aus.

Der 1803 in Darmstadt geborene Justus von Liebig gilt als Vater der modernen Chemie und Begründer der Agrochemie. Er fand heraus, wie wichtig Kohlenstoff, Stickstoff, Mineralsalze und andere Bodenstoffe für das Pflanzenwachstum sind.

Die praktische Umsetzung seiner wissenschaftlichen Erkenntnisse gelang zunächst nicht zufriedenstellend, da Liebig fälschlicherweise annahm, Phosphate dürften im Kunstdünger nicht in lösbarer Form vorliegen, um nicht ausgewaschen zu werden. Dieser Irrtum wurde später korrigiert.

Die Schulzeit des jungen Justus, dem Sohn eines Drogisten, kann man im doppelten Sinne als „verkracht“ bezeichnen. Zum einen waren seine Schulleistungen nur mäßig, zum anderen begeisterte er sich bereits als Kind für alles, was knallte und krachte. Sein Hang zur „Stoffemischerei“ beendete allerdings abrupt seine Apothekerlehre in Heppenheim, als ein Knallversuch Schäden am Haus seines Lehrherrn anrichtete.

Diese ungestüme Experimentierlust wandelte sich in eine erfolgreiche Studienzeit in Bonn, Erlangen und Paris. 21-jährig wurde Liebig auf Empfehlung seines Pariser Lehrmeisters Professor für Chemie und Pharmazie an der Gießener Universität, wo er sich durch seine Forschungen, neuen Lehrmethoden, Experimentalvorlesungen und Veröffentlichungen rasch einen Namen machte.

(hpdie)
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