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Wussten Sie schon?

… dass ein hessischer Physiker großen Anteil daran hatte, dass wir heute in die Röhre schauen, sprich fernsehen können? In Fulda gehört er zu den großen Söhnen der Stadt, der 1909 gemeinsam mit dem Italiener Guglielmo Marconi den Physiknobelpreis für die drahtlose Telegrafie erhielt. Die Rede ist von Karl Ferdinand Braun, der am 6. Juni 1850 in der Domstadt geboren wurde.

1897 stellte Ferdinand Braun seine Kathodenstrahlröhre vor. Sein Ziel war es, ein Messgerät zu entwickeln, das schnelle elektronische Wechselströme sichtbar machte, so wie wir es heute vom Oszillographen oder Radar her kennen.

Die Elektronen, die unter hoher Spannung der Kathode entweichen, werden gebündelt und beschleunigt, bis sie auf dem Schirm als leuchtende Punkte erscheinen. An welcher Stelle der Elektronenstrahl auftrifft, lässt sich mittels Ablenkung durch magnetische Spulen steuern.

Zur Kathodenstrahlröhre schrieb Braun einige Veröffentlichungen, wandte sich dann aber der Telegrafie zu. Welchen Meilenstein er für die frühe Fernsehtechnik der 1930er Jahre mit der später nach ihm benannten Röhre gesetzt hatte, ahnte er nicht.

Jahrzehntelang flimmerte das TV-Programm in den Wohnzimmern über wuchtige Röhrenbildschirme, bis sie von Flachbildschirmen abgelöst wurden. Auch die ersten Computerbildschirme waren voluminöse Röhrengeräte.

Ferdinand Braun starb nach einem Sturz 1918 in New York. Das Funktechnische Museum im Hessenpark im Obergeschoss der Apotheke trägt den Namen des Physikers. Das einzige Buch, das Braun verfasste, wendet sich an Kinder und Jugendliche und möchte sie mit der Welt der Zahlen und der Rechenkunst vertraut machen. Es heißt „Der junge Mathematiker und Naturforscher“.

(hpdie)
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