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Volksfest: 10 Gründe, warum die Dippemess grauenhaft ist und wir sie trotzdem lieben

Mit der Dippemess ist das so eine Sache: Eigentlich ist es ganz schön absurd einen Haufen Kohle dafür auszugeben, um sich im Kreis oder durch die Luft schleudern zu lassen aber irgendwie lieben wir den Quatsch auch. Hier sind zehn Gründe warum die Dippemess ist, was sie ist: ein liebenswerter aber gleichzeitig grauenhafter Ort.
Fahrgeschäfte und Verkaufsbuden auf der Dippemess. Foto: imago stock&people (imago stock&people) Fahrgeschäfte und Verkaufsbuden auf der Dippemess.
Frankfurt. 

Seit die Fahrgeschäfte Anfang September auf dem Festplatz aufgebaut wurden, weißt du zwei Dinge: Erstens, es ist Herbst (zumindest auf dem Papier). Zweitens: du wirst wie jedes Jahr sehr viel Geld für jede Menge Unsinn ausgeben.

1. Die Aklimatisierung.

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Juchu! Es ist wieder Dippemess! Am besten du hältst gleich am Eingang für einen Moment inne und atmest tief den Duft von Popcorn, Kippenrauch, Nierenspießen und Erbrochenem ein. Ahhh... schön wieder hier zu sein. Gleich rechts bietet der Wahrsager seine Dienste an und du fragst dich wie jedes Jahr: Möchte ich etwas über meine Zukunft wissen? Und die Antwort lautet wie immer: Nein.

2. Ich wollte ein Riesen-Minion!!

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Ab zur Losbude. Verlockend baumeln dort Riesen-Minions, Plüsch-Pikachus und merkwürdige Haushaltsgeräte als Hauptgewinne. Du investierst rund 30 Euro für Lose (Riesen-Minion! Riesen-Minion!). Doch das Plüschmonster - vermutlich aus leicht entflammbarem Material - bleibt dir verwehrt. Am Ende gehst du mit einer Plastikrose und - wenn's richtig gut läuft - mit so einer regenbogenfarbenen Plastikspirale nach Hause, die alleine die Treppe runterläuft. Bääm!

 

3. Autoscooter. Der Klassiker.

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Bei kaum einem anderen Fahrgeschäft ist das Kosten-Nutzen-Verhältnis geringer als beim Autoscooter. Du wartest eine halbe Ewigkeit, bis du endlich dran bist, weil eine Gruppe Jugendlicher die Fahrfläche dominiert. Nach jeder Runde besetzt die "Scooter-Gang" die Autos so schnell mit ihrem Gefolge, dass du erst beim dritten oder vierten Mal endlich völlig erschöpft eines ergatterst.


4. Breakdancer: Nicht k*tzen!

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Wer findet noch das komische grüne Reptil beim Breakdancer nicht cool, sondern unheimlich? Was soll das sein? Ein Krokodil das eine 80er-Jahre-Lederjacke trägt und mit vollbusigen Frauen rummacht? Wie auch immer du zu diesem Aspekt stehst: Eine Runde Breakdancer muss sein.

5. Absurd klebriger Süßkram

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Zeit für Zuckerwatte oder Schoko-Erdbeeren oder Waffeln. Danach klebt dein Mund merkwürdig und du bist irgendwie hibbelig - könnte eventuell an den rund 500 Gramm Zucker liegen, die du soeben in dich aufgenommen hat. Schnell ein Slush-Eis Waldmeister hinterher - macht's irgendwie nicht besser.


6. Einmal Todeangst für fünf Euro bitte!

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Bei Fährgeschäften, bei denen du größer als 1,30 Meter sein musst, erlebst folgende Gefühlskette:
Vorfreude (es blinkt, es macht aufregende Sachen, meine Begleiter wollen alle mitfahren),
Schock (die Preise für eine Fahrt werden jedes Jahr teurer),
mulmiges Gefühl (die Bügel gehen runter),
leicht ansteigende Panik (das Gerät schwingt langsam hin und her),
große Reue (warum riskiere ich meine Leben und zahle auch noch Geld dafür?!) Todesangst (das Ding schwingt über Kopf, seitwärts, rückwärts).
Dann nur noch Schreie.
Ja und dann ist auch schon alles wieder vorbei.

7. Taumler, einfach <3!

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Wer noch nie mit dem Taumler gefahren ist, hat nicht gelebt. Kleiner Tipp an die Damen: Dieses Fahrgeschäft nicht mit Röcken oder Kleidern besuchen. Aus Gründen.

8. Schießbude.Fail.Immer.

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Überzuckert, mit Waffelbrei im Magen und einem leichten Schwindel im Kopf, läuft's am Schießstand jetzt super - zumindest für den Betreiber. Denn deine drei Schüsse gingen natürlich alle daneben. Die drei Schüsse danach, die du aus Scham kaufst, auch. Dafür gibt's noch nicht mal ne Plastikrose.

9. Das Feuerwerk

 

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Völlig versöhnt mit der Dippemess bist du spätestens beim großen Abschlussfeuerwerk. Dann kommen auch die Freunde mit auf den Festplatz, die die Dippemess sonst meiden und stimmen ein in das kollektive Ahh und Oohh.
 

 10. Das Fazit.

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Seltsam befriedigt spazierst du am Ende des Abends zur U-Bahn oder zum Auto, das rund drei Kilometer vom Festplatz im Halteverbot parkt. Zwei Mal im Jahr muss dieses absurde Spektakel einfach sein, oder?
 

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