1000 Einsatzkräfte proben den Ernstfall

Es war ein Unglück mit etwa 300 Verletzten, zum Glück jedoch nur ein nachgestelltes: Etwa 1000 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten probten heute in Frankfurt den Ernstfall.
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Frankfurt. 

In einer groß angelegten Katastrophenübung haben am Samstag in Frankfurt rund 1000 Rettungskräfte die Versorgung von etwa 300 Verletzten trainiert. In der Fraport Arena wurde der Einsturz einer Tribüne simuliert. Dabei wurden hunderte Menschen unter der Tribüne begraben und mussten durch die Helfer von Feuerwehr, Rettungsdiensten und Polizei befreit werden.

Die "Opfer" riefen um Hilfe

Mit Hilferufen machten die Opfer auf sich aufmerksam. Ein Augenmerk der Übung lag darauf, möglichst rasch zu erkennen, ob es sich bei den Opfern jeweils um Lebensgefährlich-, Schwer- oder Leichtverletzte handelte.

Die Verletzten möglichst schnell in die Krankenhäuser zu bringen, stand für die Feuerwehr im Mittelpunkt der Übung. Nach einer halben Stunde wurde der erste Schwerverletzte in einer Klinik aufgenommen. Für die Polizei ging es vor allem um die Betreuung der Leichtverletzten und der Angehörigen der Patienten. Auch die Kommunikation mit den Krankenhäusern wurde geübt. Erstmals wurden diese in die Lage versetzt, schon kurze Zeit nach dem Eintreffen der Patienten die Schwere der Verletzungen zu bestätigen oder zu verändern. Die Einsatzkräfte an der Unfallstelle sollen so einen besseren Überblick über die tatsächlich zur Verfügung stehenden Betten in den Kliniken erhalten.

(dpa)
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