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"March for Science" in Frankfurt: 2500 für Forschung und Fakten auf der Straße

Beim "March for Science" haben in Frankfurt am Samstagnachmittag über 2500 Menschen für die freie Forschung und gegen das Leugnen wissenschaftlicher Fakten demonstriert.
"March for Science" an der Bockenheimer Warte Foto: Holger Menzel "March for Science" an der Bockenheimer Warte
Innenstadt. 

Eine bunte und friedliche Demonstration war der „March for Science“, der von der Bockenheimer Warte zum Römerberg führte. Das Publikum wirkte recht bürgerlich, viele Familien mit Kindern waren dabei, sowie zahlreiche Wissenschaftler oder wissenschaftlich Interessierte. Der Frankfurter Marsch war einer von mehr als 600 weltweit, davon 22 in Deutschland.

Die Bewegung entstand unter anderem aufgrund des Einreiseverbots in die USA, das den wissenschaftlichen Austausch massiv beeinträchtigte. Zahlreiche Sprecher betonten die Wichtigkeit einer unabhängigen Wissenschaft, die wiederum international vernetzt und frei agieren müsse. Der kosmopolitische Anspruch äußerte sich auch darin, dass sämtliche Sprechchöre und die meisten Schilder und Transparente in englischer Sprache gehalten waren.

Bilderstrecke Fakten sind sexy: 2500 Teilnehmer beim "March for Science"
Beim "March for Science" haben in Frankfurt zahlreiche Menschen für die freie Forschung und gegen das Leugnen wissenschaftlicher Fakten demonstriert. Nach Polizeiangaben kamen etwa 2500 Teilnehmer friedlich in der Stadt zusammen.Bei der Abschlusskundgebung am Römerberg betonten Redner, die Freiheit von Wissenschaft und Forschung seien eine der Grundlagen für offene und demokratische Gesellschaften.Teilnehmer hatten sich etwa mit Plakaten dagegen gewendet, dass Forschung aus politischen Gründen instrumentalisiert oder kritisiert wird.

Auffälligerweise zeigten zahlreiche Demonstranten Europafahnen, auch Mitinitiatorin Julia Krohmer vom Senckenberg-Institut trug am Handgelenk das blaue Bändchen von „Pulse of Europe“. Sie zog Parallen der beiden Bewegungen als Gegentrend wider den irrationellen Zeitgeist und forderte die Sciencemarch-Teilnehmer auf, bei der morgigen „Pulse of Europe“-Demonstration um 14 Uhr auf dem Goetheplatz ebenfalls zu erscheinen und Gesicht zu zeigen.

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Heute gehen Wissenschaftler in Frankfurt auf die Straße. Mit dabei sind auch der Oberbürgermeister Peter Feldmann, Unipräsidentin Birgitta Wolff und Frank Dievernich, Präsident der University of Applied Sciences. Mit ihm hat FNP-Redakteur Thomas J. Schmidt gesprochen.

clearing

 

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