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Eintracht Frankfurt: AfD-Kontroverse: Peter-Fischer-Kommentar war fake

Von Die vermeintliche Facebook-Seite des Eintracht-Frankfurt-Präsidenten Peter Fischer wurde gesperrt. Die AfD hatte wegen eines Kommentars auf der Seite angekündigt, gegen Peter Fischer Anzeige wegen Volksverhetzung zu erstatten.
Vereinschef mit politischer Überzeugung: Eintracht-Präsident Peter Fischer will keine AfD-Mitglieder im Verein haben und löst damit einen Eklat aus. Foto: Fredrik von Erichsen (dpa) Vereinschef mit politischer Überzeugung: Eintracht-Präsident Peter Fischer will keine AfD-Mitglieder im Verein haben und löst damit einen Eklat aus.

Die Facebook-Seite „Peter Fischer“ ist seit Mittwochnachmittag gesperrt. Die Seite wurde weder von Eintracht Frankfurt noch von Peter Fischer betrieben.

Ein Kommentar auf der vermeintlichen Seite des Eintracht-Präsidenten hatte am Mittwochmorgen für Aufregung bei der Alternative für Deutschland gesorgt, die daraufhin ankündigte, Peter Fischer wegen Volksverhetzung anzuzeigen. In dem Kommentar wurden AfD-Wähler als „brauner Nazidreck“ und „Rassisten“ bezeichnet.

Bild-Zoom Foto: Screenshot von Facebook

"Der private Betreiber der Seite, der weder in wirtschaftlicher noch in juristischer Verbindung zu Peter Fischer steht, wurde von Peter Fischer und Eintracht Frankfurt aufgefordert, die Seite unverzüglich zu deaktivieren", berichtet Vereinsprecherin Ann-Kathrin Ernst. Die Seite wurde daraufhin gelöscht. Außerdem habe der Betreiber der Seite gegenüber Eintracht Frankfurt schriftlich erklärt, dass der Beitrag nicht von ihm verfasst worden sei, sondern von einem unbefugten Dritten.

 

Foto: dpa
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