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Aufregung im Frankfurter Römer: AfD-Stadtverordneter: Hitlergruß oder nur Narrengruß?

Der AfD-Stadtverordnete Markus Fuchs soll im Stadtparlament den Hitlergruß gezeigt haben.
Foto: Frank Rumpenhorst (dpa)
Frankfurt. 

Helle Aufregung um kurz nach 21 Uhr im Stadtparlament: Die Beisitzerin im Präsidium, Pearl Hahn, wollte beobachtet haben, dass der AfD-Stadtverordnete Markus Fuchs den Hitlergruß gezeigt haben soll. Der amtierende Stadtverordnetenvorsteher Uli Baier (Grüne), der nichts gesehen hatte, erklärte darauf, dass er in diesem Fall eine Rüge aussprechen müsste. Es gab aber auch die Auffassung, dass Fuchs den Narrengruß mit dem Ausruf „Tätä!“ gezeigt habe, weil zuvor ein Mitglied der Satirepartei „Die Partei“ gesprochen hatte.

Frankfurts AfD-Sprecher Markus Fuchs Bild-Zoom
Frankfurts AfD-Sprecher Markus Fuchs

Nach einiger Aufgeregtheit wurde der Ältestenausschuss einberufen. Dort griff Patrick Schenk (BFF) Baiers Sitzungsleitung an und forderte diesen auf, von seinem Amt als stellvertretender Stadtverordnetenvorsteher zurückzutreten, wenn er der Aufgabe nicht gewachsen sei. Das wies die SPD-Fraktionschefin Ursula Busch als „Altersdiskriminierung“ zurück und erklärte, Baier habe richtig gehandelt. Das sah auch der Ältestenausschuss so.

(tre)

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version dieses Artikels hatten wir fälschlicherweise behauptet, der Stadtverordnetenvorsteher habe eine Rüge ausgesprochen. Dies ist nicht der Fall.
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