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Ankündigung: AfD will Eintracht-Präsident Peter Fischer wegen Volksverhetzung anzeigen

Nächste Eskalationsstufe im Streit zwischen Eintracht-Präsident Peter Fischer und der hessischen AfD: Der AfD-Landesvorstand hat am Mittwoch angekündigt, Fischer wegen Volksverhetzung anzeigen zu wollen.
Peter Fischer. Foto: dpa Foto: Andreas Arnold (dpa) Peter Fischer. Foto: dpa
Frankfurt. 

Der Landesvorstand der hessischen AfD will Eintracht-Präsident Peter Fischer nun auch wegen Volksverhetzung anzeigen. Das kündigte der AfD-Landesvorstand am Mittwochvormittag in einer Pressemitteilung an. 

Der Vorwurf: Fischer habe am frühen Morgen in einem Facebook-Kommentar geschrieben: "Ich tituliere Andersdenkende nicht als Nazis. Ich tituliere AfD-Wähler als braunen Nazidreck. Einfach mal auf deren Seiten die Unterhaltungen lesen. Rassisten durch und durch." Bereits in der vergangenen Woche hatte der AfD-Landesvorstand den Eintracht-Präsidenten wegen Beleidigung angezeigt.

"Das Maß ist voll"

"Das Maß ist jetzt voll", erklärt Klaus Hermann, einer der beiden Landessprecher der AfD Hessen in der Pressemitteilung. "Wenn Peter Fischer meint, dass die Meinungsfreiheit in diesem Land die pauschale Verunglimpfung von über sechs Millionen AfD-Wählern umfasst, hat er vermutlich noch eine steile Lernkurve bei Gericht vor sich", ergänzt Robert Lambrou, der zweite Landessprecher der AfD Hessen.

Stammt der Kommentar wirklich von Fischer?

Ob der fragliche Facebook-Kommentar tatsächlich von Peter Fischer stammt, ist aber alles andere als klar. Auf Nachfrage des Hessischen Rundfunks erklärte die Eintracht, dass die Facebook-Seite "peterfischereintracht", auf der der Kommentar veröffentlicht wurde, nicht von Peter Fischer oder dem Verein bespielt werde. Peter Fischer selbst hatte angekündigt, vor der Mitgliederversammlung am 28. Januar nicht mehr über die AfD-Kontroverse öffentlich sprechen zu wollen.

dpa/red

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