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Vorfall Ende Oktober: Anklage nach Angriff auf Rettungssanitäterinnen in Frankfurt

Nach Tätlichkeiten gegen zwei Rettungssanitäterinnen während eines Einsatzes hat die Staatsanwaltschaft Frankfurt Anklage gegen einen 69 Jahre alten Rentner erhoben.
Symbolbild Foto: Marcus Führer/Archiv Symbolbild
Frankfurt. 

Nach Tätlichkeiten gegen zwei Rettungssanitäterinnen während eines Einsatzes hat die Staatsanwaltschaft Frankfurt Anklage gegen einen 69 Jahre alten Rentner erhoben. Die Vorwürfe lauteten auf Körperverletzung, Beleidigung und „tätlichen Angriff auf Personen, die Vollzugspersonen gleichstehen”, sagte Oberstaatsanwältin Nadja Niesen am Freitag.

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Der Vorfall ereignete sich Ende Oktober vergangenen Jahres an der S-Bahn-Station am Frankfurter Hauptbahnhof, wo ein Passant auf einer Rolltreppe das Bewusstsein verlor und stürzte. Nach dem Eintreffen der beiden Sanitäterinnen des Malteser-Hilfsdienstes und zweier Sicherheitsmitarbeiter der Bahn weigerte sich der 69-Jährige, die gesperrte Rolltreppe zu verlassen. Stattdessen stieß er selbst eine Sanitäterin mit einem Ellenbogenrempler mehrere Treppenstufen hinunter. Ihrer Kollegin verdrehte er das Handgelenk. Beide Frauen mussten mit einer Gehirnerschütterung beziehungsweise Schleudertrauma behandelt werden.

Nach Angaben Niesens äußerte sich der Angeschuldigte bislang nicht zu den Vorwürfen. Termine für den Prozess bei einem Einzelrichter des Amtsgerichts Frankfurt stehen bislang noch nicht fest.

(dpa)

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