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Ansteckend, aber sehr gesund

Ein wenig seltsam war es schon, das Spektakel, das etwa 100 Anhänger der Weltlachbewegung da gestern auf dem Römerberg boten. Da standen sie und fingen um punkt 13.13 Uhr an; zu lachen – ohne ersichtlichen Grund. Sie wirkten ansteckend. Wer vorbei kam, musste mindestens schmunzeln. Manchen Passanten versetzte das vielstimmige Gelächter gar in überaus alberne Stimmung. Einer ließ sich gar hinreißen, völlig fremden Menschen am Ohrläppchen zu ziehen. Eine ältere Dame, die nach 15 Minuten erschöpft den letzten Lacher verschluckte, wurde danach ganz ernst: „Als meine Krankheit unerträglich wurde, habe ich begonnen; zu lachen. Ich kann es heute noch, ohne Anlass und ohne mich dabei zu verstellen.“

Dass Lachen helfen kann gegen Schmerzen, ist unter Medizinern anerkannt. Schwierig bleibt jedoch, das eigene Lachen willentlich zu erzwingen. „Das üben wir in Lachclubs“, sagte Carolyn Krüger, Leiterin des Lachclubs Frankfurt. Der erste Sonntag im Mai ist der „Weltlachtag“. Mehr als 7000 Clubs begehen ihn weltweit, mit dabei eben die Mitglieder mehrerer Clubs aus Rhein-Main auf dem Römerberg. Der Lachtag war 1998 ausgerufen vom indischen Arzt Madan Kataria, der Yoga durch Lachen praktiziert. Wer lacht, betätigt mehr als 200 Muskeln, Lachen wirkt entspannend, macht Freunde und gilt schon im Volksmund als die beste Medizin.

(tjs,Foto: Christes)
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