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Ermittlungen dauern an: Attacke auf Polizeiauto: Täter schossen wohl mit Schleuder

Neue Erkenntnisse im mysteriösen Fall um eine Attacke auf einen Polizeiwagen: Für einen Wurf war die Wucht, mit der die Geschosse auf das Fahrzeug trafen, offenbar zu groß.
Symbolbild Polizei. Foto: dpa Symbolbild Polizei.
Frankfurt. 

Eine vermutlich mit einer Schleuder abgeschossene Glasmurmel hat am frühen Samstagmorgen in Frankfurt ein Polizeiauto getroffen. Dies hätten Spuren an drei am Tatort gefundenen, ein bis zwei Zentimeter großen Kugeln ergeben, sagte Polizeisprecherin Virginie Wegner am Montag gegenüber unserer Zeitung. Mindestens eine gläserne Kugel traf das Auto und beschädigte ein Fenster des Wagens. Eine Beamtin erlitt ein Knalltrauma.

Virginie Wegner berichtet, dass die Polizisten nach der Absperrung des Tatorts in der Rohrbachstraße (Nordend) drei Glaskugeln gefunden hätten, die an einigen Stellen Beschädigungen aufwiesen. Eine der Kugeln hatte ein Loch in die dreieckige Scheibe auf der Fahrerseite hinten geschlagen, die andere hatte wohl den Rahmen getroffen.

Wie und von wem die Kugeln abgeschossen wurden, war nach wie vor unklar. Sicher sei aber, dass sie nicht geworfen wurden, dafür sei die Wucht zu stark gewesen. Vermutlich sei eine Schleuder benutzt worden, sagte die Sprecherin. Derzeit sei die Polizei dabei, den Ablauf zu rekonstruieren.

Der Vorfall ereignete sich, als die Beamten vor einem Haus angehalten hatten und einen Briefkasten überprüften. Als der Beamte wieder ins Auto stieg, habe er ein metallisches Geräusch gehört, kurz darauf sei der Einschlag in die Scheibe gefolgt.

(chc/dpa)
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