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Neues Zentrum feiert Eröffnung: Auf noch bessere Nachbarschaft

Von Das Nachbarschaftszentrum Ostend eröffnet am 20. und 21. Januar seine neuen Räume in der Waldschmidtstraße 39 offiziell. Mit seinem erweiterten Angebot gehört es seit Jahresbeginn zu den drei Frankfurter Mehrgenerationenhäusern.
Hier können Kinder spielen, toben und turnen. Diplom-Pädagogin Stefanie Kaup wird nicht lange allein bleiben. Bilder > Foto: Rainer Rueffer-- FRANKFURT AM MA Hier können Kinder spielen, toben und turnen. Diplom-Pädagogin Stefanie Kaup wird nicht lange allein bleiben.
Ostend. 

Entspannt sitzt Klaus Fuchs in der Cafeteria im dritten Stock, plaudert mit Besuchern des Seniorenrestaurants oder bereitet sich auf das One World Café vor, das das Nachbarschaftszentrum Ostend donnerstags von 15 bis 17.30 Uhr für Flüchtlinge anbietet. „Hier kann ich Umgangsdeutsch in hellen und freundlichen Räumen vermitteln“, freut sich der ehemalige Lufthansa-Mitarbeiter, der im Ruhestand Sprachkurse für Flüchtlinge gibt. „Ich komme ja schon seit 25 Jahren zum Mittagessen“, stimmt Sieghard Drews zu. Wichtig sei die Auswahl aus mehreren Speisen, doch die Atmosphäre in der Uhlandstraße habe mehr an einen Hinterhof erinnert.

Für alle Generationen

„Die Cafeteria ist das Herz des Nachbarschaftszentrums und bietet nicht nur Esstische, sondern auch zusätzliche Sitzecken für neue Besucher und Angebote“, erklärt Barbara Conrad-Langner, Organisatorin des Nachbarschaftszentrums Ostend. Das ist umso wichtiger, da die Institution an ihrem neuen Standort zusammen mit „Kinder im Zentrum Gallus“ in der Idsteiner Straße 91 und dem „Billabong-Familienzentrum Riedberg“ in der Friedrich-Dessauer-Straße 4-6 zu den drei Frankfurter Mehrgenerationenhäusern gehört, die eine jährliche Förderung von 40 000 Euro aus dem zugehörigen Bund-Länder-Programm erhalten. Und so lädt das Zentrum morgen von 10 bis 12 Uhr zum Repair Café als erste generationsübergreifende Veranstaltung. „Hier suchen wir noch Handwerker jeden Alters, die in nachbarschaftlicher Atmosphäre ehrenamtlich defekte Gegenstände reparieren“, sagt Conrad-Langner. Geplant sind außerdem Patenschaften für Leihgroßeltern und begleitende Mentorenprogramme für Flüchtlinge.

Das Festwochenende zur offiziellen Eröffnung beginnt am Freitag, 20. Januar mit einer Feier für geladene Gäste. Die Öffentlichkeit ist am Samstag von 14 bis 18 Uhr eingeladen, sich die neuen Räume anzuschauen: Im ersten Stock sind zwei Büros, ein Kinder- und ein Gruppenraum sowie ein Sportraum für Turnen und Yoga untergebracht. Im dritten Stock finden neben der Cafeteria ein Büro, ein Babyraum und eine Werkstatt Platz.

„Somit haben wir pro Stockwerk 260 Quadratmeter und insgesamt sogar 40 Quadratmeter mehr als in der Uhlandstraße“, betont Conrad-Langner. Das alleine sei jedoch nicht der Grund für den Umzug gewesen. „Der Mietvertrag in der Uhlandstraße lief zum 15. Dezember 2015 aus, und der Eigentümer hätte den Vertrag nur für eine erhöhte Miete verlängert, ohne jedoch dringende Reparaturen vorzunehmen.“ Durchs Dachfenster habe es geregnet, im Treppenhaus habe sich bereits Schimmel gebildet.

Senioren bereiten Sorgen

In der Waldschmidtraße seien solche Probleme in dem frisch renovierten Gebäude bei einer Quadratmetermiete von zwölf Euro nicht zu erwarten, zudem gibt es dort noch ein zusätzliches Extra: einen begrünten Innenhof, der zum Verweilen einlädt.

Doch während das Zentrum mit seinen Angeboten wie Sozialberatung oder Elternseminare von den jüngeren Nutzern auch am neuen Standort schnell gefunden wird, sorgt sich die für Senioren und Flüchtlinge zuständige Mitarbeiterin Elke Spichalski: „Einige von den Senioren, die näher an der Uhlandstraße wohnten, werden den weiteren Weg nicht gehen oder haben kein Internet, um uns zu finden.“ Hier sei noch mehr Werbung nötig. Für Senioren bietet das Zentrum neben dem Seniorenrestaurant montags bis freitags von 12 bis 14 Uhr Gedächtnistraining, Gymnastikkurse sowie Ausflüge an. Ein Highlight für alle Besucher ist das Arnsberger Frühlingsfest am Paul-Arnsberg-Platz am 22. Mai: „Hier feiern wir zusammen mit dem Familienzentrum Ostendstraße und der Uhlandschule, mit denen wir eng vernetzt sind“, sagt Spichalski.

 

Weitere Informationen unter Telefon (0 69) 43 69 72 oder www.nbz-ostend.de

 

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