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Hate Slam: Aus der Welt der Hasskommentare und Schmähbriefe

Die Redakteure Tobias Köpplinger und Kerstin Schellhaas zitieren aus den Briefen an die Redaktion. Foto: Rainer Rueffer-- FRANKFURT AM MA Die Redakteure Tobias Köpplinger und Kerstin Schellhaas zitieren aus den Briefen an die Redaktion.
Frankfurt. 

Fußball-Kommentatorin Claudia Neumann bekam es jüngst bei der Weltmeisterschaft zu spüren: Hass und Respektlosigkeit, denen Journalisten ausgesetzt sind. Das geht den Machern von Tageszeitungen nicht anders. Fast täglich erhalten sie Zusendungen, in denen sich die Leser beschweren. Und weil sie sich in dieser Form nicht lauthals Luft machen können, lassen sie ihrer Wut schriftlich freien Lauf. Da ist so manche verbale Entgleisung dabei.

Unter dem Titel „Sehr geehrtes Herr Arschloch“ ging vor etwa eineinhalb Jahren der erste „Hate Slam“ über die Bühne. Redakteure der drei großen Frankfurter Zeitungen, Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), Frankfurter Neue Presse (FNP) und Frankfurter Rundschau (FR), trugen eine „erlesene“ Auswahl der gemeinsten und krassesten Hass- und Schmähbriefe vor. Das kam gut an. So gut, dass es einige Wiederholungen gab.

Am Montag, 16. Juli, tragen Kerstin Schellhaas und Dominik Rinkart von unserer Zeitung, Stefan Krieger , Katja Thorwarth und Arnd Festerling von der Frankfurter Rundschau sowie Werner D’Inka von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung im Rahmen von Bernd Reisigs Sommernächten wieder einige Gemeinheiten vor.

Beginn ist um 18.30 Uhr in der Friedberger Warte, Friedberger Landstraße 414Karten gibt es online hier.

 

(es)

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