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Ausbaugegner planen "Brückentag"

Jochen Krauß, Mit-Initiator des "Brückentags", ist gerüstet: Gerade hat der Flughafen-Ausbaugegner rund 20 Plakate mit der Aufschrift "Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr – Stopp Flughafenausbau" aus einer Mainzer Druckerei abgeholt. Am morgigen Samstag will er sie an seine Gefolgsleute verteilen.
Frankfurt. 

Um auf die Fluglärm-Belastung im Rhein-Main-Gebiet aufmerksam zu machen, wollen zahlreiche Bürgerinitiativen aus der gesamten Region rund 40 Brücken in Frankfurt und im Umland mit weithin sichtbaren Protest-Plakaten schmücken. Stattfinden soll die Aktion von 14 bis 16 Uhr. Die Initiatoren hoffen, dass sich weitere Lärmgeplagte spontan anschließen.

Der sogenannte "Brückentag" ist Teil einer weltweiten Großdemonstration. Bundesweit sind Protestzüge gegen Fluglärm und für Nachtflugverbote geplant. Die Frankfurter Ausbaugegner haben fünf Meter breite Transparente anfertigen lassen, um ihrem Protest Nachdruck zu verleihen – je auffälliger, desto besser, meinen sie. Während der zweistündigen Aktion werden Vertreter der Bürgerinitiativen an den Brückenköpfen stehen, um Passanten für ihr Anliegen zu sensibilisieren und Unterstützung zu finden.

Auch in London, Brüssel und Paris sind morgen Demonstrationen geplant. "Eines unserer Plakate werden wir als Zeichen der Solidarität nach London-Heathrow schicken", sagt Jochen Krauß.

Neben den Flughafen-Betreibern in München, Frankfurt und Berlin steht vor allem Verkehrsminister Peter Ramsauer (CDU) in der Kritik. Ramsauer habe erst vor zwei Wochen ein Handbuch zur besseren Bürgerbeteiligung bei großen Verkehrsprojekten vorgestellt, betreibe aber gleichzeitig Flughafenpolitik nach Gutsherrenart, moniert Helmut Breidenbach, Präsident der Bundesvereinigung gegen Fluglärm.mov

#media-0; (Mirco Overländer)
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