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Bagger rollen im Riedstadion

Am Riedstadion rollen die Bagger: Für 2 Millionen Euro wird ein Kunstrasenplatz gebaut, Laufbahn und der Rasenplatz erneuert. Außerdem gibt es zwei neue Kleinspielfelder.
Mit schweren Geräten sind die Arbeiter im Riedstadion angerückt. Ein Bagger (Mitte hinten) entfernt zunächst vorsichtig den Rasen oberhalb des Tennenplatzes.	Foto: Salome Roessler Mit schweren Geräten sind die Arbeiter im Riedstadion angerückt. Ein Bagger (Mitte hinten) entfernt zunächst vorsichtig den Rasen oberhalb des Tennenplatzes. Foto: Salome Roessler
Bergen-Enkheim. 

Ganz vorsichtig kratzt der Bagger mit seiner breiten Schaufel die oberste Rasenschicht neben dem Tennenplatz ab. Seit Jahren hofft der FC Germania Enkheim darauf, dass der rote Ascheplatz verschwindet und an seiner Stelle ein moderner Kunstrasen entsteht – nun ist es endlich soweit: Die Arbeiten haben begonnen, Ende Juli soll der neue Platz fertig sein. Anschließend gehen die Arbeiten nebenan weiter: Die Asche-Laufbahn um den Rasen-Fußballplatz wird durch eine Kunststoffbahn ersetzt, der Rasenplatz im Herbst saniert. Dann werden auch zwei Kleinspielfelder gebaut. Rund zwei Millionen Euro soll alles zusammen kosten.

Ein Wunsch wird wahr

„Mit aufgeschrammten Beinen werden die Jungs und Mädels wohl kaum mehr nach Hause kommen“, mutmaßt der Vorsitzende des FC Germania, Thomas Hellmeck. Der Kunstrasenplatz minimiere die Verletzungsgefahr für die jungen Fußballer. Die Stadt erfülle damit den Wunsch sowohl des FC Germania wie auch der SG Enkheim nach Erneuerung der nicht mehr zeitgemäßen Sportstätten.

„Es war ein langer Weg bis zur Aufnahme in die Prioritätenliste der Stadt, was unser damaliger 2. Vorsitzender, Volker Schützenhofer, durch viel Überzeugungsarbeit 2011 schaffte“, sagt Hellmeck. Der Kunstrasenplatz sei eine Investition in die Jugend des Stadtteils und „wird sich am Ende auszahlen“. Hellmeck verweist auf die herausragende Jugendarbeit sowohl der Germania wie auch der SG Enkheim. Die SG bekomme endlich eine wettkampftaugliche Leichtathletikanlage und plane schon größere Wettkämpfe im Riedstadion.

Training wird verlagert

Während der Bauphase muss die Germania, die 20 Jugend- und drei Erwachsenenmannschaften mit 330 Kindern und 70 Erwachsenen hat, den Trainings- und Spielbetrieb auslagern. Die Spiele finden für den Rest der Saison auf dem alten Rasenplatz an der Rangenbergstraße statt.

Der Trainingsbetrieb ist zum Teil auf dem Sportplatz des FSV Bergen am Landgraben verlegt. Außerdem wird bei der FG Seckbach eine Einheit trainiert. „Wir danken beiden Vereinen für ihr Entgegenkommen“, sagt Hellmeck. Vor allem der FSV Bergen habe sich mehr als angestrengt, um Kapazitäten für die Germania freizubekommen. „Eine große Geste des FSV, für die wir uns hoffentlich in Zukunft einmal revanchieren können.“

(hau)
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