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Viele Störungen im Frankfurter S-Bahn-Tunnel: Bahn kommt fast täglich zu spät

Schon wieder! Gestern früh standen die Pendler am Bahnsteig, weil nach einer Weichenstörung in Offenbach-Ost S-Bahnen der Linien 1, 2, 8 und 9 ausfielen. Wir haben beim RMV nachgefragt, warum das so ist.
Wo isser denn? Viele Passagiere, eine Störung und kein Zug in Sicht: An den S-Bahn-Steigen des Hauptbahnhofs brauchen Pendler oft viel Geduld. Foto: Rainer Rueffer Tel 01718406196 Wo isser denn? Viele Passagiere, eine Störung und kein Zug in Sicht: An den S-Bahn-Steigen des Hauptbahnhofs brauchen Pendler oft viel Geduld.
Frankfurt. 

Eine Weichenstörung hat Pendlern und S-Bahn-Reisenden am Mittwoch erneut Geduld abverlangt. Zu der Störung sei es gegen 4.20 Uhr nahe Offenbach-Ost gekommen, sagte eine Sprecherin der Deutschen Bahn AG in Berlin. Dadurch sei es zu Verzögerungen und Zugausfällen gekommen. Um 7 Uhr lief alles wieder.

Signalstörung im Tunnel

Erst am Dienstagmorgen hatte eine Signalstörung im Frankfurter S-Bahn-Tunnel den Verkehr ausgebremst. Am Montag gab es eine Störung im Stellwerk in Niedernhausen, betroffen waren die Züge in Richtung Limburg. Bereits am Samstag, 17. September, standen die S-Bahnen nach einem tödlichen Unfall zwischen Frankfurt und Friedrichsdorf im Taunus still – ein Mann war von einem Zug erfasst worden. Reisende saßen zwei Stunden in der Bahn fest. Am Montag, 12. September, brachte dann eine lockere Schraube den Verkehr in Frankfurt zum Erliegen: Von 8.38 bis 10 Uhr konnten im S-Bahn-Tunnel Züge nur noch auf einem Gleis verkehren, weil sich ein Stationsschild in der S-Bahn-Haltestelle „Taunusanlage“ von der Wand gelöst hatte. Einen Tag später wurde ein Fahrgast im Hauptbahnhof durch einen Kurzschluss schwer verletzt – auch in diesem Fall standen Züge lange still.

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„Nicht immer schuld“

Thomas Bischoff, Sprecher der Bahn, bittet um Entschuldigung, versichert jedoch, dass die gegenwärtige Häufung von Verspätungen keine „systematischen“ Ursachen habe. „Wir sind nicht immer schuld. Wenn eine Person sich im Tunnel befindet, kann kein Zug fahren, das ist nun mal so“, sagte er. Auch auf Unfälle habe man keinen Einfluss. „Wo wir etwas tun können, etwa bei Signal- oder Weichenstörungen, da tun wir es.“ Dies geschehe durch rechtzeitige Wartung, Instandhaltung und personelle Verstärkung etwa in den Stellwerken. „In Frankfurt merkt man es immer – egal, wo im S-Bahn-Netz etwas passiert.“

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(tjs)
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