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Bauprojekt in Höchst: Bahnhofs-Baustelle rückt weiter, Antoniterstraße wird zur Sackgasse

Von Der Umbau der südlichen Vorplätze des Höchster Bahnhofs schreitet zügig voran. Weil die Baustelle jetzt weiter in Richtung der Bruno-Asch-Anlage rückt, ändert sich die Verkehrsführung.
Für die Zufahrten zum neuen Zentralen Omnibus-Bahnhof (ZOB) werden derzeit schon die Randsteine gesetzt. Foto: Maik Reuß Für die Zufahrten zum neuen Zentralen Omnibus-Bahnhof (ZOB) werden derzeit schon die Randsteine gesetzt.
Höchst. 

Die gute Nachricht zuerst: Fahrgäste von Bussen und Bahnen müssen sich auf keine neuen Wege einstellen, wenn die Bauarbeiten nun in die nächste Phase gehen: An der Linienführung der Busse ändert sich nichts, und auch der gewohnte Zugang zum Höchster Bahnhof und zu den S-Bahnen bleibt bestehen, wenn jetzt der Platz direkt vor dem Bahnhofsportal in Angriff genommen wird.

Wartehallen kommen

Die Tiefbauarbeiten rund um den Busbahnhof sind weitgehend abgeschlossen. Die Gruben werden gerade geschlossen, es werden Randsteine gesetzt, dann kommen Wartehallen, Bänke und weiteres Zubehör an Ort und Stelle. Parallel dazu wird nun demnächst die Kreuzung von Adolf-Haeuser-, Dalberg- und Antoniterstraße grunderneuert. Für die Anlieger der Antoniterstraße, die vor nicht allzu langer Zeit eine langwierige Sperrung wegen Kanalarbeiten samt Straßenerneuerung in Kauf nehmen mussten, bringt das wieder Unbill: Die Antoniterstraße wird dann von der Hostatostraße aus als Sackgasse befahrbar sein; Autofahrer müssen sich in der schmalen Straße mit dem Gegenverkehr arrangieren.

Am nördlichen Ende der Antoniterstraße wird die neue Gasleitung an die Bestandsleitung angeschlossen; außerdem wird am Parkplatz vor dem Bürgerbüro (Ex-Dresdner-Bank-Gebäude) eine Unterflur-Glascontaineranlage im Boden versenkt. Nach und nach rückt die Baustelle weiter nach Osten, also auf die Bruno-Asch-Anlage zu.

Eine weitere gravierende Änderung für die Autofahrer ergibt sich aus den baulichen Notwendigkeiten: Die Leverkuser Straße wird von der Adolf-Haeuser-Straße zur Einbahnstraße in Richtung Süden, also zur Paul-Ehrlich-Schule hin. Dieses Szenario soll Mitte des Monats beginnen und voraussichtlich bis November 2018 andauern.

Sobald der westliche Teil des Bahnhofsvorplatzes mit der neuen Bus-Anlage fertig ist, geht es immer weiter in Richtung Dalbergkreisel: Nach Ankündigung der Stadt soll Anfang kommenden Jahres der Umbau der Dalbergstraße und des Park-and-Ride-Platzes am Hochbunker beginnen. Das Gesamt-Bauvorhaben auf den Flächen südlich des Bahnhofs soll, so der Plan, im Winter 2019 fertig werden; rund 4,6 Millionen Euro werden voraussichtlich verbaut.

Das Land beteiligt sich

Wegen der Bedeutung des Bahnhofs auch für den Main-Taunus-Kreis beteiligt sich das Land Hessen mit 1,9 Millionen Euro – rund 45 000 Fahrgäste steigen hier am Tag um. Am neuen Zentralen Omnibus-Bahnhof (ZOB) sollen dann alle acht Höchster Buslinien abfahren – auch die, die vorher ihre Haltestellen in der Leverkuser- beziehungsweise zeitweise in der Ludwigshafener Straße hatten. Allerdings wurde schon bekannt, dass wenige Standplätze eingeplant worden sind, weswegen Linien verlängert werden müssen, damit die Fahrer anderswo ihre Pause einlegen können (wir berichteten).

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