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Polizei: Bahnhofsviertel: Das ist der neue "Schutzman vor Ort"

Anwohner und Gewerbetreibende des Bahnhofsviertels haben bei der Polizei einen neuen Ansprechpartner. Das unter starker Kriminalität leidende Innenstadtquartier bekommt einen eigenen „Schutzmann vor Ort“. Er wurde am Dienstag offiziell vorgestellt.
Björn Driebold ist der Schutzmann vor Ort. Foto: Rainer Rüffer Björn Driebold ist der Schutzmann vor Ort.

Bei einer Präventionsveranstaltung der Polizei im Kaisersack konnten die Bürger auch den neuen „Schutzmann vor Ort“ kennenlernen. Polizist Björn Driebold ist bereits seit elf Jahren im Bahnhofsviertel im Einsatz. Im Zuge der Umstrukturierung der Besonderen Aufbauorganisation (BAO) in eine Dienststelle der Regionalen Einsatz- und Ermittlungseinheit (REE) wird der Schutzmann eingeführt. Thomas Seidel, Leiter der Polizeidirektion Mitte, erklärte, dass die befristete Einrichtung zum 1. Dezember in eine dauerhafte Dienststelle zur Kriminalitätsbekämpfung im Viertel umgewandelt wird.

„Björn Driebold ist nicht der erste Schutzmann des vierten Reviers“, so Polizeipräsident Gerhard Bereswill. Sein Kollege Michael Henes ist aber für das gesamte Polizeirevier zuständig, während Driebold nun speziell für das Bahnhofsviertel eingesetzt wird. Außerdem gibt es einen weiteren Schutzmann für das Bahnhofsviertel, der als Ansprechpartner im Milieu fungieren soll. „Daher bleibt dieser Schutzmann für die Öffentlichkeit anonym, damit dieser die Kontakte in der Szene pflegen kann“, sagte Bereswill.

Die Funktion des „Schutzmannes vor Ort“ ist eine Art Bindeglied zwischen den Bürgern und der Polizei. „Ich hoffe eine gute Schnittstelle zwischen den Anwohnern und der Polizei zu werden. Und dafür muss ich mich bei ihnen bekanntmachen“, sagte Driebold. „Die Etablierung des Schutzmannes ist ein wichtiger und richtiger Schritt, auch wenn es nur eine kleine Hilfe zur Problembekämpfung ist“, meinte Ortsvorsteher Oliver Strank (SPD). „Es ist gut, einen direkten Ansprechpartner im Viertel zu haben.“ ees

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