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Bankenkritiker starten Occupy-Infomobil

Die Mahnwache von Occupy ist wieder da. Gestern stoppte der mobile Infostand der bankenkritischen Bewegung zum ersten Mal auf dem Willy-Brandt-Platz, um ein Zeichen gegen die Finanzpolitik der benachbarten Europäischen Zentralbank (EZB) und das Geschäftsgebaren anderer Kreditinstitute zu setzen.
Hinten die Euro-Skulptur, vorn Occupy. So ist es seit gestern wieder. Die Bankenkritiker haben jetzt ein Infomobil, das werktags hält.	Foto: Christes Hinten die Euro-Skulptur, vorn Occupy. So ist es seit gestern wieder. Die Bankenkritiker haben jetzt ein Infomobil, das werktags hält. Foto: Christes
Frankfurt. 

Künftig soll das Infomobil immer werktags von 10 bis 20 Uhr vor der EZB halten. Die Grundlage für das Occupy-Gefährt, das sich der Aktivist Novak Petrovic ausgedacht hat, ist ein ehemaliger Rettungswagen. Petrovic und einige seiner Mitstreiter haben den Transporter so umgebaut, dass er jetzt als "Basisstation für Informations- und Aufklärungsarbeit" benutzt werden kann.

Den Willy-Brandt-Platz wählte Occupy als Standort aus, weil Aktivisten der Bewegung über ein Jahr lang in der angrenzenden Grünanlage campiert hatten. Nach der Räumung des Camps harrten einige Aktivisten rund um die Uhr an Infoständen vor der EZB aus. Als diese ebenfalls geräumt wurden, kündigte Occupy schließlich den mobilen Infostand an.

In einer Livesendung auf dem Sender "Radio X" haben sich gestern ebenfalls Aktivisten der Bewegung zu Wort gemeldet. In der Sendung "Arbeit, Bildung und Soziales" sprachen sie unter dem Motto "Die Geldschöpfung aus dem Nichts" über die in ihren Augen dunklen und kriminellen Machenschaften der Bankenbranche.chc

(Christian Scheh)
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