Barfußweg für kleine Bonameser

"Wir packen an, wo andere nur meckern." Unter diesem Motto hat die Junge Union (JU) Nord beim 9. Frankfurter Freiwilligentag eine neue Außenanlage für die Kita im Storchenhain geschaffen.
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Bonames. 

Insgesamt mehr als 200 Freiwillige machten sich im Rahmen des 9. Frankfurter Freiwilligentages an jenem Samstag an die Arbeit. Für die JU Frankfurt Nord hatten sich vier motivierte Mitglieder um die Vorsitzende Sara Steinhardt gefunden, die tatkräftig anpackten. Gemeinsam hatte man sich für die Renovierung des Außengeländes der Kita "Im Storchenhain" in Bonames entschieden.

Los ging es um 10 Uhr mit einer Lagebesprechung, dann teilten sich die jungen Leute gemeinsam mit weiteren Freiwilligen Helfern und Eltern auf verschiedene Aufgaben auf. Neben zahlreichen anderen Arbeiten, welche die freiwilligen Helfer in der Kita Storchenhain erledigten, machte sich Arthur Eberle, Beisitzer der JU Nord, an die Aufgabe, einen Barfußweg mit Gras, Kies und weiteren interessanten Böden zu gestalten, damit die Kinder aus Bonames mal "Sand unter ihren Füßen" spüren. "Dass innerhalb von zwei Stunden aus einem großen Flecken Erde eine so schöne Erlebnisinstallation hervorging, ist das Ergebnis bürgerlichen Engagements, wie es in heutigen Zeiten leider immer seltener wird", lobte Sara Steinhardt die Arbeit.

Die Vorsitzende selbst griff an diesem Tag zu Pinsel und Eimer. Zunächst galt es, den in die Tage gekommenen Sitzbänken neuen Glanz durch eine Holzlasur zu geben. Danach wartete ein ausrangierter Baustellenwagen auf einen frischen, farbigen Außenanstrich.

Nico Dziubek von der JU Frankfurt Nord machte sich mit Akkuschrauber, Trennschleife und Bauschaum an den 30 Jahre alten Bauwagen, so dass dieser wieder von den Kindern zum Aufbewahren ihrer Spielsachen im Garten benutzt werden kann. Dabei wurden Löcher abgedichtet und Tische eingebaut, so dass der Wagen auch die nächsten 30 Jahre gut übersteht.

An gleicher Stelle zeigte auch Schriftführer Nils Herzberger sein handwerkliches Talent. Er zimmerte neue Ablagen im ausrangierten Bauwagen und richtete ihn ein. Dazu verewigte er sich zum Schluss noch an der Außenseite des Bauwagens und brachte die Kinderaugen mit einer selbstgemalten Tankstelle zum Befüllen der Bobby-Cars zum Leuchten.

Alles in allem werteten die Anwesenden den langen Tag, den sie durch Grillgut und Salate der Erzieherinnen gestärkt durchhielten, als vollen Erfolg. Auch die Leiterin der Kita freute sich über die vielen freiwilligen Helfer im Rahmen des Freiwilligentages. Den Abend ließ man dann gemeinsam mit den anderen Freiwilligen in den Räumen des Organisators, dem Bürgerinstitut im Rothschildpark, ausklingen.

Sara Steinhardt: "Der Frankfurter Freiwilligentag ist eine wunderbare Idee, die nun seit neun Jahren Früchte trägt. Viele haben in unserer schnelllebigen Gesellschaft kaum die Zeit, sich regelmäßig freiwillig zu engagieren. Mit dieser Initiative bietet sich ein planbares und unkompliziertes Angebot, einmal in freiwilliges Engagement hineinzuschnuppern." Daher sei sie froh, dass sich ein großer Teil des Vorstandes der JU Nord für diesen Tag gefunden hat "und nun hoffentlich ein gutes Beispiel für andere ist.Deswegen sind wir auch nächstes Jahr wieder dabei", sagte die Vorsitzende abschließend. red

(red)
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