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Stadtparlament Frankfurt: Barrieren und Lärm vorm Römer

Polizisten hielten die Demonstranten mit Zäunen vom Römer fern. Foto: Bernd Kammerer (.) Polizisten hielten die Demonstranten mit Zäunen vom Römer fern.
Frankfurt. 

Mit einem großen Polizeieinsatz wurde am Donnerstag die konstituierende Sitzung des Stadtparlaments geschützt. Sperrgitter sicherten den Haupteingang des Römers großräumig ab. Doch zu den Blockaden, die linke Gruppen wegen des Einzugs der AfD angekündigt hatten, kam es nicht. Nur eine kleine Gruppe protestierte. „Es darf nicht sein, dass versucht wird, eine Sitzung des Stadtparlaments zu verhindern“, sagte der wiedergewählte Stadtverordnetenvorsteher Stephan Siegler (CDU). Mehr Personen mobilisierte die Bürgerinitiative, die das geplante „Innovationsquartier“ im Nordend verhindern will. Sie machte mit Sprechchören auf ihre Forderungen aufmerksam, als Stadtverordnete und Magistratsmitglieder vom Eröffnungsgottesdienst in der Alten Nikolaikirche in den Römer gingen. Ein paar Schritte weiter hatte die Satire-Gruppe „Die Partei“ für die AfD-Stadtverordneten aus Rasierschaum geformte Torten vorbereitet. Sie kamen aber nicht zum Einsatz, wurden unter Polizeiaufsicht ordnungsgemäß entsorgt. Auf dem Paulsplatz versammelten sich die Gewerkschaften Verdi und GEW, um ihren Forderungen in der Tarifauseinandersetzung Nachdruck zu verleihen. Das taten sie in so großer Lautstärke, dass die Redebeiträge im Plenarsaal nur schwer zu verstehen waren. Ein Polizeisprecher schätzte die Gesamtzahl der Demonstranten auf dem Römerberg und vor der Paulskirche nach den Kundgebungen auf insgesamt etwa 400.

Bilderstrecke Proteste vor der ersten Sitzung des Frankfurter Stadtparlaments
Die konstituierende Sitzung des Stadtparlaments im Frankfurter Römer am Donnerstag war von Protesten begleitet. Es folgen weitere Bilder.
(mu)
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