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Hinein in den Familienspaß: Beim Sportfest am und im Brentanopark bieten 44 Vereine Mitmachaktionen an

Von Ob zu Lande, zu Wasser oder in der Luft – Sport ist fast überall möglich. Ausprobiert werden kann das beim Familiensportfest am Brentanobad. Mehr als 40 Vereine sind bei der sechsten Auflage dabei, die am 1. Juli mit einem spektakulären Fallschirmsprung eröffnet wird.
Aqua-Jogging steht bei entsprechenden Temperaturen besonders hoch im Kurs. Foto: Rainer Rüffer Aqua-Jogging steht bei entsprechenden Temperaturen besonders hoch im Kurs.
Rödelheim. 

Dass Fallschirmspringer Eberhard Gienger am Samstag, 1. Juli, mit seinem Fallschirm punktgenau im Brentanobad landen wird, daran hat Sportdezernent Markus Frank (CDU) keinerlei Zweifel. „Er hat bis jetzt immer sein Ziel gefunden“, ist er zuversichtlich. Eigentlich hätte der ehemalige Kunstturner und Gewinner der Olympischen Bronzemedaille 1976 schon im vergangenen Jahr aus dem Flieger springen und das Familiensportfest des Sportkreises spektakulär eröffnen sollen. „Das hat aber leider nicht geklappt, also ist er bei der sechsten Auflage dabei“, so Frank.

Beim Familiensportfest können die Besucher auch versuchen, wie es ist, sich mit einem Rhönrad zu bewegen. Bild-Zoom Foto: Rainer Rüffer (Rueffer)
Beim Familiensportfest können die Besucher auch versuchen, wie es ist, sich mit einem Rhönrad zu bewegen.

44 Vereine sind in diesem Jahr dabei, von 13 bis 18 Uhr laden sie die Besucher zum Mitmachen und Ausprobieren ein. Egal ob Tennis, Feldhockey, Jumping-Fitness oder Volleyball – es gibt kaum eine Sportart, die an diesem Nachmittag nicht vertreten ist. „Wir haben den idealen Standort gefunden – mit dem sanierten Stadion des 1. FFC Frankfurt sowie dem direkten Übergang zum Brentanobad. So können wir die Wassersportarten gut einbinden“, erinnert sich Markus Frank noch genau daran, wie das bei der Premiere des Familiensportfestes vor sechs Jahren aussah. In einem Container konnten die Besucher dort auf Tauchstation gehen. Heute funktioniert das im Becken des Brentanobades – mit 11 000 Quadratmetern Wasserfläche eines der größten in Europa.

Mehr Mitglieder

Für Roland Frischkorn, Vorsitzender des Sportkreises Frankfurt, ist das Familiensportfest eine wichtige Verbindung zwischen Spitzen- und Breitensport. „Der Spitzensport ist wie ein Schaufenster. Dort zeigen sich die erfolgreichen Sportler, denen die jungen Menschen nacheifern wollen. Die Vereine können ihnen eine Brücke bauen“, macht sich Frischkorn um das Vereinsleben in Frankfurt keinerlei Sorgen. Zwar gebe es mit aktuell 420 Vereinen weniger als im Vorjahr, allerdings seien die Mitgliederzahlen auf 204 000 gestiegen. „Das bestätigt uns in unserer Arbeit. Zudem hat das Familiensportfest für den Breitensport in der Stadt mittlerweile eine ähnliche Bedeutung wie etwa das Museumsufer für die Kultur“, zieht der Vorsitzende große Vergleiche.

Durch die Erweiterung der Fläche vom Stadion bis ins Brentanobad, hat auch die Bedeutung der Bäderbetriebe Frankfurt (BBF) zugenommen. „Wir betreiben nicht nur Schwimmbäder, sondern arbeiten auch durchaus mit Sportvereinen zusammen, wie mit der TG Bornheim“, sagt BBF-Geschäftsführer Frank Müller, der Stadion und Schwimmbad an diesem Nachmittag als Einheit sieht.

Ob Aqua-Cycling, also Radfahren im Wasser, und -Gymnastik auszuprobieren, mit dem Kanu durch das Schwimmbecken zu paddeln oder sich beim Meerjungfrauenschwimmen auszuprobieren – Wasserbegeisterte kommen beim Familiensportfest garantiert auf ihre Kosten.

Für Jung und Alt

Bereits seit der ersten Auflage dabei ist die TG Bornheim, Frankfurts mitgliedsstärkster Sportverein. „Wir sind wie das Sportfest – ein Verein, ein Treffpunkt für Jung und Alt. Es kommen die Omas mit den Enkeln und die Eltern mit den Kindern“, seien es hauptsächlich Familien, die die Angebote nutzten. So wie Quidditch – im vergangenen Jahr auf dem Familiensportfest bot es die TG Bornheim das erste Mal an, mittlerweile hat der Verein einen großen Zulauf, sogar eine eigene Quidditch-Abteilung.

Für Markus Frank ist die TG Bornheim ein Beispiel für die vielen teilnehmenden Vereine. „Das Sportfest ist nämlich nicht nur Körperertüchtigung, sondern es sollen auch die ehrenamtlichen Strukturen, die Vereine gefördert werden“, freut es ihn besonders, dass das Sportfest mittlerweile ein fester Bestandteil und fast schon eine Tradition im Sportprogramm der Mainmetropole sei. „So kann es weitergehen“, mein Frank.

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