Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer

Bergen-Enkheimer SPD ist sauer auf Sorge

Bergen-Enkheim. 

Dieser Termin wird nicht zu halten sein: Anders als versprochen, kann die geplante neue Krabbelstube am Florianweg wohl nicht zum Jahresende eröffnet werden. Die SPD im Römer hatte nachgehakt und erfahren, dass das gesamte Vorhaben noch an der Grundstückfrage hakt. Christian Heimpel, SPD-Stadtverordneter aus Bergen-Enkheim, wirft dem Magistrat deshalb Planlosigkeit vor. „Dass für eine Einrichtung, die Ende 2015 eröffnet werden sollte, bis heute noch nicht einmal das Grundstücksgeschäft abgewickelt wurde, ist selbst für Schwarz-Grün und Kita-Stadträtin Sarah Sorge eine außergewöhnliche Blamage. Die Leidtragenden dieser Planlosigkeit sind leider die Eltern und Kinder in Bergen-Enkheim“, wetterte er in einer schriftlichen Mitteilung.

„Bergen-Enkheim ist Schlusslicht bei der U-3-Betreuung und es ist keine Besserung in Sicht.“ Seit Jahren stocke der Ausbau der Kinderbetreuung im Stadtteil. Mit einer Versorgungsquote von lediglich 16 Prozent liege Bergen-Enkheim noch weit von den stadtweit angepeilten 40 Prozent entfernt. „In einer wachsenden Stadt muss auch die soziale Infrastruktur mithalten. In Bergen-Enkheim ist in den nächsten Jahren mit dem Zuzug von vielen jungen Familien zu rechnen. Diese Familien haben einen Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung, den die Stadt erfüllen muss“, so Heimpel. „Wir fordern die Stadtregierung auf, den Krippen-Bau so schnell wie möglich in Angriff zu nehmen – auch wenn die heutigen unter 3-Jährigen davon wohl leider nichts mehr haben werden“, appellierte Heimpel abschließend.

(red)
Zur Startseite Mehr aus Frankfurt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse