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Besucheransturm nach Umzug

Von Der Umzug zum 11. März hat sich gelohnt, die Niederräder Stadtteilbibliothek liegt in der Kniebisstraße zentraler und bietet mehr Platz als am Haardtwaldplatz. Grund genug für den Förderverein CoLibris, sein Engagement für das Lesen und die Kultur in Niederrad auszubauen.
Bibliotheksleiterin Sonja Jacobi ist begeistert von den neuen Räumlichkeiten.	Foto: Rainer Rüffer Bibliotheksleiterin Sonja Jacobi ist begeistert von den neuen Räumlichkeiten. Foto: Rainer Rüffer
Niederrad. 

Ein bisschen stolz sind Birgit Lenz und Petra Flick vom Verein CoLibris schon, wenn sie in ihr Gästebuch schauen und Kommentare zu Uli Aechtners „Keltenzorn“ finden: „Schöne Räume, tolle Organisation, nettes Publikum“, hatte die Autorin damals geschrieben. Und die Vorsitzende Birgit Lenz weiß auch warum: „Der neue Raum im früheren Saal der Gemeinde Mutter vom Guten Rat in der Kniebisstraße liegt nicht nur zentraler, sondern ist auch besser für die Lesungen geeignet“, sagt sie.

Der Grund liegt in den verschiebbaren Regalen, so dass sich der Raum besser bestuhlen lässt. Rund 14 500 Bücher, Hörbücher CD’s und sonstige Medien hält die Stadtteilbibliothek bereit – und doch ist man flexibler als früher. „Für eine Lesung stellen wir die Regale einfach beiseite und schaffen Platz für Leser und bis zu 70 Besuchern“, erklärt Leiterin Sonja Jacobi. In den drei Räumen am früheren Standort war das schwieriger, erinnert sich Mitarbeiterin Anja Junglas.

Mehr Besucher

Bis zu 30 Medien können die Bibliotheksnutzer monatlich für eine Jahresgebühr von 17 Euro entleihen – für Kinder ist der Service kostenlos. „Die Lage im Herzen Niederrads macht sich bezahlt, die Besucherzahlen und die Zufriedenheit wachsen stetig“, betont Jacobi. So kamen 6342 Besucher von März bis Juli 2013 und im gleichen Zeitraum dieses Jahres 9338 – eine Steigerung um 47 Prozent. Zu den regelmäßigen Besuchern gehören inzwischen auch die Kita Kinderreich und die Kita Spatzennest.

Die CoLibris unterstützen die Stadtteilbibliothek mit weiteren Veranstaltungen: Die Autorenlesungen mit Uli Aechtner und Frank Demandt gehören ebenso dazu wie das Lesefrühstück, das die CoLibris am 13. Juli mit Lesungen aus dem Krimi „Der Fall Collini“ von Ferdinand von Schirach und „Der Pubertier“ von Jan Weiler organisierten. Am 6. Oktober steht zusammen mit der Buchhandlung Erhardt & Kolitschke um 19.30 Uhr eine Lesung von Iny Lorentz an, Autorin der „Wanderhure“. Am 17. Oktober unterstützt der Förderverein die Aktion „Lesezauber“ der Frankfurter Sparkasse, für den 11. November plant er um 19.30 Uhr eine literarische Weinlesung mit dem Winzer und Historiker Andreas Wagner, der aus seinem Krimi „Der Hochzeitswein“ liest. Ein weiteres Lesefrühstück für Kinder ab acht Jahren beginnt am 16. November um 11 Uhr.

Leseförderung

„Wichtig ist uns aber auch die Leseförderung außerhalb der Bibliothek und die Organisation von sonstigen kulturellen Aktivitäten in Niederrad“, betont Birgit Lenz. So veranstalten die CoLibris und die Stadtteilbibliothek jährlich einen Vorlesewettbewerb für die dritten und vierten Klassen der Friedrich-Fröbel-Schule sowie die fünften und sechsten Klassen der Salzmannschule. Zu den weiteren Aktivitäten gehören das Herbstfest für die ganze Familie mit der Suchthilfe Fleckenbühl in der Kelsterbacher Straße 14 am 28. September von 13 bis 18 Uhr und der Winterabend im Niederräder Naturfreundehaus. Schließlich ist der Förderverein auch beim lebendigen Adventskalender in Niederrad mit von der Partie – und am Montag, 1. Dezember, wird das erste Türchen in der Stadtteilbibliothek geöffnet.

Die Stadtteilbibliothek Niederrad ist ab 1. September montags von 13 bis 19 Uhr sowie dienstags und mittwochs von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

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