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Bewegung auf der Baustelle

Es wird wieder gearbeitet auf der zuletzt ruhenden Moschee-Baustelle am Fischstein. Seit zwei Wochen wächst der Rohbau des islamischen Gotteshauses in die Höhe.
Vor zwei Wochen wurden die Arbeiten aufgenommen, die ersten Wände stehen bereits.	Foto: Rüffer Vor zwei Wochen wurden die Arbeiten aufgenommen, die ersten Wände stehen bereits. Foto: Rüffer
Industriehof. 

Rege Bautätigkeiten sieht, wer derzeit an der Ecke Ludwig-Landmann-Straße/Am Industriehof vorbeifährt. Die ersten beiden Wände stehen bereits, an der dritten wird gerade gearbeitet. Jeden Tag kommen Lastwagen vorbei und liefern Baumaterial an, der Kran steht nur selten still.

Rohbau in 18 Wochen

Seit zwei Wochen arbeiten fünf Männer am Rohbau der Hazrat-Fatima-Moschee am Fischstein. „Der Keller war bereits fertig, wir betonieren jetzt die Wände“, sagt Bauleiter Ruhi Albayrak. 18 Wochen seien dafür geplant, Minusgrade und andere Wetterkapriolen seien da schon eingerechnet. „Ich denke, dass wir an Weihnachten mit dem Rohbau fertig sind. Danach haben wir nichts mehr mit der Baustelle zu tun. Für den Innenausbau wurde eine andere Firma beauftragt“, so der Bauleiter.

Dass die Baustelle am Industriehof immer mal wieder ruht, dann ein paar Wochen wieder gearbeitet wird und schließlich die Arbeiten wieder pausieren, ist nichts Neues. Denn die schiitische Gemeinde finanziert den mittlerweile rund sieben Millionen Euro teuren Bau über Spenden. „Diese Schwierigkeiten mit dem fehlenden Geld begleiten uns seit Jahren“, sagte Ünal Kaymakci, Generalsekretär der Hazrat-Fatima-Gemeinde, erst Anfang diesen Jahres. Für eine Stellungnahme zum aktuellen Baufortschritt war er nicht zu erreichen.

Der Grundstein für das islamische Gotteshaus und das dazugehörende Wohnhaus wurde bereits vor fünf Jahren gelegt. Das Gebäude mit 14 Wohnungen sowie die darin integrierte Kita Niddazwerge ist bereits fertig. In dem zweiten, noch fehlenden Gebäude wird die eigentliche Moschee untergebracht, die mit ihren 16 Meter hohen Minaretten schon von Weitem sichtbar sein wird.

Saal der Begegnung

Gerade einmal 30 Prozent des Gebäudes soll der Gebetsraum unter der Kuppel einnehmen. Lange schmale Fenster sorgen hier für den sakralen Charakter. Herzstück wird hingegen der 160 Quadratmeter große „Saal der Begegnung“ im Souterrain, der nicht nur für Veranstaltungen der Gemeinde genutzt, sondern auch extern vermietet werden soll.

(jdi)
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