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Pegida Frankfurt/Rhein-Main: Böllerwürfe und Blockade nach Pegida-Demo

Lautstarker Protest gegen die Pegida-Anhänger. Foto: Bernd Kammerer (Presse- und Wirtschaftsdienst) Lautstarker Protest gegen die Pegida-Anhänger.
Frankfurt. 

Pegida Frankfurt/Rhein-Main ruft offenbar stärkeren Gegenprotest hervor als die „Freien Bürger für Deutschland“: Mehr als 550 Antifaschisten kamen gestern Abend an die Hauptwache, um die Pegida-Reden mit Lärm aus Kehlen, Pfeifen und Lautsprechern zu übertönen. Gegen Heidi Munds „Freie Bürger“ hatten eine Woche zuvor nur gut 200 Menschen demonstriert. Die zerstrittenen islamkritischen Gruppen Pegida und „Freie Bürger“ mobilisierten jeweils knapp 30 Anhänger.

Die Pegida-Kundgebung und der Gegenprotest blieben gestern durchweg friedlich. Allerdings ließen einige Antifa-Aktivisten ein Transparent von der Dachterrasse der Galeria Kaufhof herab.

Nachdem die Polizei die Islamkritiker aus der abgesperrten Versammlungszone in die B-Ebene der Hauptwache und zu den Zügen geleitet hatte, brachen gut 300 Antifaschisten zu einer Spontandemo auf. Dabei zündeten sie vereinzelt Böller. Später blockierten etliche Aktivisten vorübergehend die stark befahrene Kreuzung am Platz der Republik. Starke Verkehrsbehinderungen waren die Folge.

(chc)
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