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Verkehrsdezernat: Börneplatz: Nach tödlichem Radfahrerunfall entfällt eine Pkw-Spur

Die Stadt zieht Konsequenzen aus dem tödlichen Radfahrerunfall am Börneplatz vor einigen Wochen und legt einen Radweg über den Börneplatz zulasten einer Pkw-Spur an. Dies teilte Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) am Donnerstag mit.
Bei diesem Radunfall im April dieses Jahres im Bereich Moselstraße und Gutleutstraße wurde eine Radfahrerin schwer verletzt. Bei diesem Radunfall im April dieses Jahres im Bereich Moselstraße und Gutleutstraße wurde eine Radfahrerin schwer verletzt.
Innenstadt. 

Die städtische Unfallkommission, in der neben mehreren städtischen Stellen auch die Landespolizei vertreten ist, hat sich in einer Sondersitzung mit dem Unfall beschäftigt, teilte Oesterling gestern mit. Die Unfallkommission habe beschlossen, den bestehenden, von der Alten Brücke kommenden Radweg in der Kurt-Schumacher-Straße nach Norden über den Börneplatz hinwegzuführen.

Autofahrer haben Nachsehen

In der Kurt-Schumacher-Straße nördlich vom Börneplatz stehe damit für den Radverkehr eine eigene Spur zur Verfügung. Dies gehe zulasten des Autoverkehrs, dem in Zukunft statt zwei nur noch eine eigene Spur zu Verfügung stehen wird. Diese Lösung gilt bereits ab kommenden Montag, 15. Oktober, so der Verkehrsdezernent.

VIDEO Hier ist es für Radfahrer in Frankfurt besonders gefährlich

Den Radlern wird es in Frankfurt nicht leicht gemacht. An vielen Orten müssen sie um ihren Platz auf der Straße kämpfen, viele Radwege sind zwar nett gedacht, aber nicht sinnvoll umgesetzt. Wir haben uns man ein paar brenzlige Stellen in der Innenstadt genauer angeschaut.

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Künftig werden Kraftfahrzeuge in Fahrtrichtung Süd–Nord die Kurt-Schumacher-Straße im Bereich der Kreuzung nur noch einspurig befahren können. Mit der geänderten Verkehrsführung im Einfädelungsbereich wird für Radfahrer die Fahrt hinter der Kreuzung sicherer. Eine durchgezogene Linie und sogenannte Klemmfixe sorgen nach der Baumaßnahme für eine klare Trennung zwischen Rad- und Kraftfahrzeugverkehr.

Zur weiteren Gefahrenminderung für Radfahrer sorgen vor der Kreuzung dann Klemmfixe, eine neue Markierung und eine Trenninsel. Ein gesonderter Aufstellbereich für Radfahrende direkt an der Haltlinie rundet das Paket für mehr Sicherheit ab.

Weiterführung geplant

Der Radweg endet zunächst in der südlichen Kurt-Schumacher-Straße in Höhe des nördlichen Pfeilers am AOK-Gebäude. In dem Bereich steht für den Kraftfahrzeugverkehr künftig nur noch eine Fahrspur zur Verfügung. Für den anschließenden Abschnitt bis zum Friedberger Tor wird eine gesonderte Planung erstellt, da dabei komplexe Fragen (Straßenbahnhaltestelle, Taxistandplätze) zu berücksichtigen sind.

Foto: Google Maps
Karte Wo Frankfurt für Radfahrer gefährlich ist

Wir haben die Frankfurter gefragt, an welchen Stellen in der Stadt das Radfahren besonders gefährlich ist. Hier sind ihre Antworten.

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Die Planung für den Abschnitt vom Friedberger Tor bis zum Beltz-Platz erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt und bedarf der Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung. (red)

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