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Ruderverein beklagt zunehmenden Vandalismus: Boote im Main versenkt

Von Am vergangenen Wochenende wurden zwei Boote der Rudergesellschaft Germania entwendet und später im Main versenkt. Die Polizei vermutet betrunkene junge Leute als Täter. Der Verein sorgt sich um die Sicherheit seiner Boote. Denn es ist nicht das erste Mal, dass so etwas passiert ist.
Diese Gondel wurde am Wochenende gestohlen und im Main versenkt. Diese Gondel wurde am Wochenende gestohlen und im Main versenkt.
Sachsenhausen. 

In der Nacht von Freitag auf Samstag müssen die bislang unbekannten Täter auf das umzäunte Gelände des Universitätsbootshauses am Mainufer eingedrungen sein. Die Rudergesellschaft Germania kooperiert mit der Goethe-Universität. Zwei ihrer dort gelagerten Boote wurden entwendet: eine venezianische Gondel und ein offenes Motorboot mit Außenbordmotor. „Die Gondel war festgezurrt, das Motorboot mit Schlössern gesichert“, sagt Vereinssprecher Oliver Palme. Beide Boote wurden später im Main gefunden, gesunken, weil Wasser in sie eingedrungen war.

Gondel und Motorboot

„Der Sachschaden hält sich in Grenzen“, sagt Palme. Die venezianische Gondel sei nur verkratzt, das Motorboot derzeit noch in der Werkstatt. Bei der Rudergesellschaft Germania, deren Clubhaus nicht weit vom Universiätsbootshaus entfernt ist, sorgt man sich aber generell vor zunehmendem Vandalismus. „Es ist schon das zweite Mal, dass bei uns so etwas passiert ist“, sagt Palme.

Auch andere Bootsbesitzer wurden am Mainufer in jüngerer Zeit Opfer solcher Aktionen. Das Dönerboot, eine schwimmende Imbissbude, wurde in diesem Frühjahr frühmorgens von zwei angetrunkenen jungen Männern von einem Steg losgebunden und trieb anschließend führerlos auf dem Fluss. Die beiden Täter konnten schnell ermittelt werden. Dies gelang, weil an dem Dönerboot eine Überwachungskamera angebracht war.

Vermutlich spontane Tat

Ähnliche Täter vermutet die Wasserschutzpolizei nun auch im aktuellen Fall: alkoholisierte junge Leute, die spontan auf eine dumme Idee kamen. Aber die Ermittlungen laufen noch. Geprüft werde auch ein Zusammenhang zwischen weiteren Sachbeschädigungen, die in derselben Nacht in Sachsenhausen begangen worden seien, heißt von der Wasserschutzpolizei.

Die Rudergesellschaft Germania weiß nicht, welche Konsequenzen sie ziehen soll. „Wir haben so viele Boote, die müssen wir auch im Freien lagern“, sagt Vereinssprecher Palme. „Wir können kein neues Bootshaus bauen.“

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