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Seniorenführer: Broschüre hilft Senioren, sich zu orientieren

Ab sofort ist der Seniorenführer Oberrad kostenlos an vielen Orten im Stadtteil erhältlich. In dem neuen Senioren-Ratgeber sind vielfältige Angebote für ältere Menschen auf einen Blick zusammengestellt. Das gemeinsame Projekt des Regionalrats Oberrad und des Präventionsrats der Stadt soll Senioren mehr in den Stadtteil einbinden.
Markus Frank (von links nach rechts), Frank Goldberg und Klaus-Dieter Strittmatter  stellen den Seniorenführer Oberrad vor. Foto: Michael Faust Markus Frank (von links nach rechts), Frank Goldberg und Klaus-Dieter Strittmatter stellen den Seniorenführer Oberrad vor.
Oberrad. 

Viele Senioren und ältere Menschen sind in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt und auf Angebote in ihrer Nähe angewiesen. Gleichzeitig fühlen sich einige in ihrem Stadtteil nicht richtig eingebunden, wie eine Umfrage des Präventionsrates belegt. Mit dem sogenannten Seniorenführer Oberrad soll nun ein Beitrag zu mehr sozialer Teilhabe älterer Menschen geleistet und so auch das Zusammenleben im Viertel gefördert werden.

Alles Wichtige

Die Info-Broschüre ist ein gemeinsames Projekt des Regionalrats Oberrad und des Präventionsrats der Stadt. In dem kostenlosen Ratgeber finden sich auf einen Blick vielfältige stadtteilbezogene Informationen über Einrichtungen und Angebote für Senioren. Ob Kirche, Kultur und Freizeit oder Gesundheit, Pflege und Beratung: Zu allem, was Oberrad für ältere Menschen zu bieten hat, finden Interessierte die richtigen Angebote, Adressen und Telefonnummern.

Der Ratgeber „erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit“, wie Frank Goldberg, Vorsitzender des Regionalrats Oberrad, anmerkt. Der Seniorenführer befände sich „immer im Fluss“. Dienstleister, Unternehmen oder andere Institutionen könnten sich melden und in das Angebot aufgenommen werden. In der Broschüre selbst sei auch Platz für eigene Ergänzungen, erklärt Goldberg.

Besonderen Wert habe man auf eine zielgruppengerechte Zusammenstellung gelegt, betont Klaus-Dieter Strittmatter, Geschäftsführer des Präventionsrats: „Der Arbeitskreis hat im Stadtteil altersgerechte Informationen eingeholt. Der Seniorenführer richtet sich auch an pflegende Leute.“

Den Ratgeber nur in gedruckter Form anzubieten, sei auch ein Zugeständnis an ältere Menschen, die oftmals nicht mit den neuen Medien zurechtkämen, erklärt Rosita Jany, Regionalrat Oberrad und Mitglied des Arbeitskreises. Sie denke dabei an Senioren wie Frau Schneider (Name geändert), die sich mit ihrem Rollator auf der Straße nicht sicher fühle und nur selten das Haus verließe. „Frau Schneider weiß gar nicht, was das Internet ist, da hilft so eine griffige Broschüre. So konnte ich ihr einen Frisör zeigen, der zu ihr nach Hause kommt. Da kann sie dann einfach anrufen“, erzählt Jany.

Unterstützung zugesichert

Rückendeckung erhält das Projekt auch von der Stadt: „Der Seniorenführer fügt alle zusammen, die sich im Stadtteil engagieren“, streicht Stadtrat Markus Frank den Beitrag für das Zusammenleben im Stadtteil heraus und sichert Unterstützung bei einer zweiten Auflage zu. Die Broschüre ist kostenlos in Apotheken, Arztpraxen, Kirchen oder beim Regionalrat Oberrad erhältlich und kann bei dessen Geschäftsstelle bestellt werden, Telefonisch (0 69) 21 23 54 43, E-Mail an praeventionsrat@stadt-frankfurt.de.

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