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Areal im Herzen Niederrads: Bruchfeldplatz wird grüner

Von Seit fast zehn Jahren warten die Niederräder auf die Umgestaltung des Bruchfeldplatzes. Jetzt gibt es neue Hoffnung, die Gelder stehen bereit und die seit fast vier Jahren auf Eis liegenden Planungen können wieder aufgenommen werden. Trotzdem ist Geduld gefordert: Frühestens 2019 beginnt die Verschönerung.
Das ist die Realität: Vor allem der Spielplatz müsste dringend erneuert, viele Geräte ausgetauscht werden. Foto: Heike Lyding Das ist die Realität: Vor allem der Spielplatz müsste dringend erneuert, viele Geräte ausgetauscht werden.
Niederrad. 

Der Bruchfeldplatz ist das Herz des Stadtteils. Vor allem in den Sommermonaten ist das grüne Fleckchen bei den Niederrädern sehr beliebt. Auf den Grünflächen toben Hunde, über den Spielplatz tollen Kinder, ein schattiges Plätzchen unter einem der hochgewachsenen, alten Bäume zu finden ist reine Glückssache. Allerdings ist der Platz in die Jahre gekommen. Hat es geregnet, steht das Wasser auf den Wegen, die Einfassungen der Beete sind voller Moos und wackelig, der grüne Metallzaun ist alles andere als attraktiv, die Spielgeräte brauchen mehr als einen Anstrich und der Schotterbelag darunter ist kein weicher Untergrund für stürzende Kinder.

All diese Probleme sind nicht neu, seit fast zehn Jahren setzt sich der Ortsbeirat 5 (Niederrad, Oberrad, Sachsenhausen) deswegen für eine Umgestaltung ein. Obwohl es bereits Pläne gab, wurde das Vorhaben wieder gestoppt, weil die Gelder fehlten. Die sind jetzt vorhanden und so soll der Bruchfeldplatz tatsächlich im Rahmen des Programms „Schöneres Frankfurt“ grundlegend saniert werden. Das teilte der Magistrat jetzt in einer Stellungnahme mit.

Begonnen werden kann mit der Verschönerung allerdings frühestens 2019, wenn das Kinderzentrum 122 seine Zelte auf dem Platz wieder abbricht. Denn die Kita soll im kommenden Herbst dorthin ausgelagert werden, während ihr Gebäude in der Kelsterbacher Straße 68 abgerissen und neu gebaut wird. Das stammt von 1972, eine Sanierung sei wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll, so Sabrina Mannebach, Sprecherin von Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD).

Planungswerkstatt

Zwei Jahre wird die Auslagerung in die Containeranlage auf dem Bruchfeldplatz dauern, in dieser Zeit dient der Spielplatz als Außengelände und kann nur vom Kinderzentrum genutzt werden. Ist die Kita weg, dann soll es los gehen mit der Umgestaltung. Schon im Frühjahr sollen die seit vier Jahren auf Eis liegenden Planungen für den neuen Bruchfeldplatz wieder aufgenommen werden. Sie stammen aus der Planungswerkstatt, die damals ins Leben gerufen wurde.

Im Jahr 2012 wurden die Planungen im Ortsbeirat vorgestellt. Mit dem Ergebnis: Eine lange diskutierte Tiefgarage wird nicht realisiert. Dafür soll ein Café am südlichen Ende des Areals für Leben rund um den Platz sorgen. Das Innere des Platzes soll weiterhin von Bäumen und Wiesen dominiert werden, nur einige Bäume müssten gefällt werden. An den um den Platz laufenden Straßen wird die Trennung zwischen Fahrbahn und Gehweg aufgehoben.

Neue Marktfläche

Für den Fall, dass kein Café-Betreiber gefunden wird, könnte ein Baumhain als Lückenschluss dienen. Eine im Südwesten angedachte Marktfläche könnte bei Bedarf rund um den Platz ausgeweitet werden, so die weiteren Planungen. Diese sollen nun wieder aufgenommen werden, heißt es bei der Stadt, man rechnet damit im Frühjahr. Inwieweit die Ergebnisse von vor vier Jahren dann noch Bestand haben, bleibt abzuwarten. Ebenso wie der angestrebte Baubeginn 2019.

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