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Ausfälle und Verspätungen im Busverkehr: Busfahrer-Streik in Rhein-Main geht weiter

Der Verkehr in Frankfurt und der Region bleibt weiterhin gewohnt ungewohnt. Auch heute fallen die meisten Linienbusse aufgrund des Busstreiks vielerorts aus.
Foto: WITTEK/EPA/REX/Shutterstock (Rex Features)
Frankfurt. 

Der Streik der Busfahrer wird auch am Mittwoch fortgesetzt. Da die Gewerkschaft Verdi ihre Streikstrategie nur begrenzt offen legt, könne sich die Situation auch kurzfristig ändern, so die lokale Nahverkehrsgesellschaft Traffiq gestern. Im Internet (www.traffiq.de) werde möglichst aktuell informiert. Fahrgäste sollten vor Fahrtantritt noch einmal aktuelle Informationen einholen. (Telefon 0 69-24 24 80 24).

Neben S-, U-, Straßenbahnen und Regionalzügen verkehren in Frankfurt weiterhin auch die Buslinien 35, 45, 47, 48, 57, 81, 82, OF-64, OF-67, MKK-23, MKK-25 sowie 551.

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Währenddessen forderte Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) die Tarifparteien auf, die Schlichtung anzurufen. „Das Beispiel der Bahn Ende vergangenen Jahres hat gezeigt, dass auf diese Weise ein Tarifkonflikt schnell gelöst werden kann“, so Oesterling. Ein längerer Arbeitskampf belaste nur die Fahrgäste.

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Der Verkehrsdezernent habe im Übrigen großes Verständnis für die Anliegen der Busfahrer. „Durch die Privatisierungswelle hat der Berufsstand deutliche Einkommensverschlechterungen hinnehmen müssen.“ Wenn heute der Markt für Busfahrer leer gefegt sei und die Busfahrer versuchten, die Einkommensverluste wieder zu kompensieren, sei das mehr als gerecht.

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„Im Grunde genommen ist die Privatisierung gescheitert“, meint Oesterling. Er teile deshalb die Forderung des Oberbürgermeisters Peter Feldmann, den Busverkehr wieder vollständig zu rekommunalisieren. Notwendig sei eine Beendigung der Gängelung der Kommunen durch die Europäische Union.

(red)

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