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Verkehr: CDU informiert sich über fehlende Parkplätze in Unterliederbach

Von Die Suche nach einem Parkplatz wird für Anwohner der Liederbacher Straße täglich zu einer Herausforderung, mancher nimmt sogar Strafzettel in Kauf. Bei einem Rundgang verschafften sich Vertreter der CDU Höchst / Unterliederbach einen Eindruck von der Situation.
Foto: Maik Reuß
Unterliederbach. 

Die Verkehrssituation rund um den Marktplatz in Unterliederbach stand jetzt im Mittelpunkt einer Begehung der CDU Höchst / Unterliederbach. Die teils enge Liederbacher Straße wird nicht nur von Autos, sondern auch von der Buslinie 50 befahren. Regelmäßig kommt es zu Situationen, bei denen sich zwei Busse oder Busse und Pkws begegnen und nur unter schwierigen Bedingungen aneinander vorbeifahren können. Gleichzeitig führt die Straßensituation dazu, dass die Parkmöglichkeiten für Anwohner eingeschränkt sind und die Suche nach einem Abstellplatz für das eigene Auto zu einer Herausforderung wird.

Parkfläche freigeben

Davon kann auch Günther Buß sprichwörtlich „ein Lied singen“. Der Unterliederbacher, der einen kleinen Wagen fährt und eigentlich nicht viel Platz zum Parken benötigen würde, kassiert regelmäßig Strafzettel. Direkt vor seinem Haus in der Liederbacher Straße 88 herrscht nämlich absolutes Halteverbot. Darauf weist ein entsprechendes Verkehrsschild hin. Platz zum Parken für zwei Autos wäre jedoch vorhanden und Buß fragt sich, warum die Fläche nicht hierfür freigegeben wird.

Von der Situation an Ort und Stelle überzeugen sich Dr. Rainer Kowalkowski und Hans-Christoph Weibler, die Ansprechpartner der CDU Höchst / Unterliederbach für Ortsbeiratsfragen sind. Außerdem mit beim Rundgang dabei ist Stefan Schmidt, Stadtbezirksvorsteher für Unterliederbach-West, sowie Hans-Peter Burggraf, Vorsitzender, und Hans Georg von Freyberg, stellvertretender Vorsitzender des CDU-Stadtteilverbands.

Buß erklärt ihnen die Situation. Er hofft, dass es für sein Parkplatzproblem eine Lösung geben kann. Mehrere Meter von dem Schild mit dem Parkverbot führt ein Zebrastreifen über die Liederbacher Straße. Ein entsprechendes Verkehrszeichen, das hierauf hinweist, ist ebenfalls angebracht. Warum die Fläche dazwischen nicht zum Parken genutzt werden kann, können die CDU-Vertreter aber ohne Rücksprache mit dem Straßenverkehrsamt nicht eindeutig benennen.

Dr. Rainer Kowalkowski zieht eine ausgedruckte E-Mail aus seiner Jackentasche. Weitere Anwohner möchten wissen, wie die Parksituation im Bereich der Liederbacher Straße 117-125 geregelt ist. Bei genauerer Betrachtung stellt die Gruppe dann auch fest, dass die Beschilderung dort, unweit einer Bushaltestelle, nicht eindeutig nachvollziehbar ist.

Schilder nicht eindeutig

„Das Ende des absoluten Parkverbots wird nicht durch ein Schild angezeigt“, stellt Hans-Christoph Weibler fest. Da es zuvor durch die Heugasse eine Einmündung gebe, vermutet er, müsse ein absolutes Parkverbot durch eine erneute Beschilderung kenntlich gemacht werden.

Schließlich wirft die Gruppe noch einen Blick auf die Verkehrssituation an der Kreuzung Wagengasse / Liederbacher Straße. Sowohl für Fahrer, die auf der Liederbacher Straße unterwegs sind, als auch für diejenigen, die von der Wagengasse auf die Liederbacher Straße einbiegen möchten, kann die Sicht durch parkende Autos verstellt sein. „Eventuell kann ein Verkehrsspiegel, der in Höhe der Liederbacher Straße 60 angebracht wird, die Situation verbessern“, sagt Kowalkowski.

Alle Aspekte des Rundgangs werden aufgenommen. „Wir möchten einen Antrag zur Klärung der allgemeinen Verkehrssituation rund um den Unterliederbacher Marktplatz sowie vom Geisspitzweg bis zur Hunsrückstraße formulieren, den wir in die CDU-Fraktion einbringen werden. Diese kann daraufhin einen entsprechenden Antrag im Ortsbeirat 6 (Frankfurter Westen) stellen “, schildert er das geplante Vorgehen.

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