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Studie: Darum ist das Leben in Frankfurt so stressig

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Foto: Huebner/Vogler (Jan Huebner)
Frankfurt. 

Da denkt unsereins, die Stuttgarter hätten Stress ohne Ende: allein schon die vielen Diesel-Fahrer, die womöglich irgendwann nicht mehr in die Stadt reindürfen. Oder nehmen wir den VfB. Und die bange Frage der Fans, ob ihr Team ihnen eine entspannte Saison gönnt. Auch das: Haben die Schwaben den Stress um Stuttgart 21 tatsächlich schon abgebaut?

Haben Sie. Sagt jedenfalls eine Studie, die die Ursachen von Stress beleuchtet. Demnach leben die Stuttgarter Häuslebauer weitgehend stressfrei. Und nehmen dabei in Deutschland den Spitzenplatz ein. Und als ob das nicht schon genug wäre, grüßen sie völlig relaxt auch weltweit von Platz 1.

Ganz anders dagegen – jetzt kommt, was kommen muss – die Frankfurter: Bundesweit betrachtet haben sie den zweitmeisten Stress, nach Berlin. Allein der deutlich höheren Kaufkraft der Familien ist es zu verdanken, dass Frankfurt in dieser Negativ-Auflistung nicht von der Spitze grüßt. In der Kategorie „Wahrnehmung der Sicherheit“ schneidet der Main sogar noch schlechter ab als der Rhein. Und das , obwohl Köln mit den Übergriffen zu Silvester 2016 aus den Schlagzeilen lange nicht herausgekommen ist. Nun ja, dass das Land Hessen noch mehr Beamte ins Frankfurter Bahnhofsviertel schickt, könnte sich aufs Sicherheitsgefühl der Bürger künftig ja positiv auswirken. Dann hätten die Kölner wieder die Rote Laterne. So wie gerade in der Fußball-Bundesliga.

Was das Leben in Frankfurt außerdem so stressig macht: Es gibt weniger Grünflächen als andernorts, was angesichts zunehmender Verdichtung plausibel erscheint. Besorgniserregend: In der Rubrik „psychische Gesundheit“ schneidet Frankfurt denkbar schlecht ab. Weitere Stressfaktoren: Die Sonne scheint zu selten – was man in dieser Woche nur klar bejahen kann; und beim Öffentlichen Personennahverkehr wird Mainhattan von anderen Städten abgehängt.

Für die Studie wurden Daten von 500 Städten bezüglich Infrastruktur, Umweltverschmutzung, finanzieller Sicherheit und Lebensqualität ausgewertet. Innerhalb dieser Kategorien wurden Kriterien wie Schulden pro Kopf, Arbeitslosenrate und Bevölkerungsdichte untersucht.

Bei dem ganzen Stress beinahe vergessen: Der Online Wäsche- und Reinigungsservice Zipjet hatte die Studie in Auftrag gegeben. (jtü)

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