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Spielgelände in Oberrad: Das Abenteuer kann weiter gehen

Von Die Zukunft des Abenteuerspielplatzes in Oberrad scheint gesichert. Nach langen Gesprächen konnte eine Nachfolgeregelung für die Betreuung des Angebotes gefunden werden.
Innerhalb weniger Monate haben die Kinder eine ganze Reihe von Hütten auf dem Baustellenspielplatz am Scheerwald errichtet. 
Foto: Faust Innerhalb weniger Monate haben die Kinder eine ganze Reihe von Hütten auf dem Baustellenspielplatz am Scheerwald errichtet. Foto: Faust
Oberrad. 

Oberrad fehlt es an Spiel- und Betreuungsangeboten für Kinder und Jugendliche an den Nachmittagen. Deshalb wird seit Monaten von vielen Akteuren im Stadtteil so erbittert um den Fortbestand des Abenteuerspielplatzes gerungen, der erst im vergangenen Jahr eingerichtet worden war. Nach zähem Ringen hat der nun wohl doch eine Zukunft. Ende März läuft das Engagement des Vereins „Abenteuerspielplatz Riederwald“ auf dem Grundstück am Rande des Scheerwald-Parkplatzes aus. Lange wurde im Stadtteil für eine Nachfolgeregelung gekämpft, die nun gefunden worden zu sein scheint. Dabei spielt die Caritas eine wichtige Rolle, aber auch weitere Gruppen könnten sich einbringen.

 

Caritas engagiert sich

 

Die Caritas engagiert sich seit Anfang des Jahres im Stadtteil. „Wir sind mit einem Sportmobil unterwegs, fahren zwei Mal in der Woche den Hof der Gruneliusschule an“, berichtet Christine Hartmann-Vogel von der Caritas. Überlegungen zum Ausbau der Jugendarbeit habe es schon länger gegeben. Nun wird darüber gesprochen, wie die Caritas ihr Angebot ausweiten könnte. Und zwar zunächst mit Ferienspielen auf dem Gelände des Abenteuerspielplatzes in der zweiten Woche der Osterferien. „Es gibt diese Überlegung. Und es gibt auch weitergehende Überlegungen, ob wir nicht vielleicht auch samstags ein Angebot auf dem Gelände aufbauen können“, sagt Hartmann-Vogel. Derzeit sei die Caritas damit beschäftigt, erst einmal den Stadtteil und dessen Kinder genau kennen zu lernen. „Wir müssen uns mit dem Stadtteil vertraut machen, um dann auch wirklich ein Angebot auf die Beine zu stellen, das sinnvoll ist und auch angenommen wird.“

Auch Roland Limberg, der im Kindernetzwerk des Stadtteils engagiert ist und sich seit Monaten für den Abenteuerspielplatz einsetzt, kann Positives berichten. „Noch ist alles in der Entwicklung, und man muss abwarten, was genau daraus wird. Aber das Gelände bleibt als Baustellenspielplatz erhalten, und das Angebot wird nicht sterben. Es ist ein Anfang, auf dem man weiter aufbauen kann“, sagt Limberg. Ein Gelände wie der Abenteuerspielplatz bedarf regelmäßiger Pflege und Nutzung, um nicht zu verfallen – dies sieht Limberg gesichert. „Es gibt auch noch weitere ehrenamtliche Bestrebungen, das Gelände zu nutzen. Dann wäre möglicherweise auch eine Ausweitung des Angebots auf die Tage unter der Woche denkbar“, sagt Limberg.

 

Unermüdliche Helfer

 

Auch Birgit Ross (Grüne) atmet durch. Die stellvertretende Ortsbeiratsvorsitzende und Kinderbeauftragte Oberrads sieht das Projekt auf einem ähnlichen Stand wie Limberg. „Es ist wirklich gut und ein echter Erfolg, dass das Projekt am Leben gehalten wird“, sagt Ross. Dies sei ein Verdienst der unermüdlichen Fürsprecher und Unterstützer des Abenteuerspielplatzes im Stadtteil. „Diese gute Entwicklung ist auch den Unterstützern zu verdanken, die sich dauerhaft dafür eingesetzt haben. Man muss bei solchen Geschichten einfach immer dran bleiben. Und mit der notwendigen Geduld klappt es dann.“

Der Weg, der zur Sicherung des Fortbestandes des Angebotes geführt hat, war allerdings lang. Angeschoben wurde das Projekt im vergangenen Jahr durch eine einmalige Finanzspritze, die den Einsatz des Vereins „Abenteuerspielplatz Riederwald“ ermöglichte. Mit Hilfe des Grünflächenamts wurde das Grundstück am Rande des Scheerwald-Parkplatzes gefunden, gerodet und schließlich für die Kinder des Stadtteils hergerichtet. Parallel zum Betrieb – so die eigentliche Planung – sollten Strukturen aufgebaut werden, die den Betrieb langfristig auch nach dem Ende des Engagements des Vereins sicherstellen. Das allerdings war komplizierter als zunächst erhofft – und nicht immer herrschte zwischen allen Beteiligten Einigkeit über den richtigen Weg zum Erhalt des Angebots.

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