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Neues Gebäude: Das Leistungszentrum in der Hahnstraße ist komplett

Lange mussten die Leichtathleten warten, bis der Anbau der neuen Funktionsräume an das bereits bestehende Werferhaus Sportanlage Hahnstraße warten, bis fertiggestellt werden konnte. Nun war es endlich so weit. Auf Sportler aus nah und fern warten dort nun top Trainings und Wettkampfbedingungen.
Das stemmen sie locker: Sportdezernent Markus Frank (CDU, links) und Klaus Schuder, Vizepräsident des Hessischen Leichtathletikverbandes. Bilder > Foto: Michael Faust Das stemmen sie locker: Sportdezernent Markus Frank (CDU, links) und Klaus Schuder, Vizepräsident des Hessischen Leichtathletikverbandes.
Niederrad. 

Sportdezernent Markus Frank (CDU) freut sich, das neue Gebäude auf der Sportanlage Hahnstraße den Sportlern zu übergeben. Damit haben sich nicht nur die Trainingsbedingungen für die lokalen Sportler erheblich verbessert. Da die Sportanlage auch Bundes- und Landestützpunkt der Leichtathletik ist, erhoffen sich die Verantwortlichen von den neu geschaffenen Bedingungen große Erfolge.

Mit dem neuen in Holz-Rahmenbauweise errichteten Anbau an das bestehende Werferhaus des Hessischen Leichtathletikverbandes wurden Umkleiden, Physio- und Reha-Räume sowie Duschen, Toiletten und ein Kraftraum geschaffen. Um gleichwertige Arbeits- und Trainingsbedingungen zu schaffen, ist auch der Anbau ein Funktionalbau – ohne Luxus und Einrichtungselemente, die vom Training ablenken könnten. Energetisch erfüllt der Anbau alle derzeitigen Vorgaben und integriert sich dabei nahtlos in den Bestandsbau.

Große Wettkämpfe

„Wir alle sind stolz auf unsere Leichtathleten und freuen uns ganz besonders, wenn sie bei internationalen Wettkämpfen auf dem Treppchen stehen“, betont Frank bei der gestrigen Schlüsselübergabe an Klaus Schuder, den Vizepräsidenten des Hessischen Leichtathletikverbandes (HLV). Letzterer freute sich nicht nur über die deutlich verbesserten Rahmenbedingungen in der Nachwuchsarbeit. „Zukünftig können wir auf dieser Sportanlage auch wieder größere Wettkämpfe ausrichten.“ Frankfurt sei mit diesem Leistungszentrum im nationalen Vergleich ganz vorne dabei.

Die Baukosten für diesen zweiten Bauabschnitt belaufen sich insgesamt auf rund 1,2 Millionen Euro. Im ersten Bauabschnitt wurde 2016 auf der Wallanlage entlang der Laufbahn ein 42 Meter langes Gebäude in Fertigbauweise errichtet. Darin befinden sich vier Büros sowie Besprechungs-, Stützpunktleitungs-, Funktions- und Lagerräume. Zusätzlich wurde ein Teil der Tribüne, die nur aus Steinstufen bestand, überdacht und mit 174 Sitzschalen versehen. Denn zuvor waren die Klagen der Sportler groß, dass keine vor Wind und Wetter geschützte Plätze für die Zuschauer und Nachwuchssportler am Rande der Laufbahn gab.

Fördermittel vom Bund

Für die Entwürfe verantwortlich ist das Darmstädter Architekturbüro Claus und Pretzsch . Bereits seit 2010 wurde das Bauprojekt geplant. Doch die Geduld der Leichtathleten wurde lange auf die Probe gestellt. Da die Stadt die Kosten nicht allein stemmen wollte, wurden Fördermittel von Bund und Land beantragt. Dadurch zog sich das seit Jahren angedachte Vorhaben in die Länge.

Im Mai 2015 kam schließlich Hessens Sportminister Peter Beuth (CDU) auf die Bezirkssportanlage an der Hahnstraße, um den Fördermittelbescheid von 600 000 Euro zu überreichen. Weitere 600 000 Euro Fördermittel wurden dem Leichtathletikverband vom Bund bewilligt. Doch zum Spatenstich kam es erst im Februar 2016.

„Es ist toll, dass in Frankfurt Geld in den Sport investiert wird“, lobte etwa der Frankfurter Zehnkämpfer Pascal Behrenbruch vor beginn der Bauarbeiten. „Bisher mussten wir, um gute Trainingsbedingungen zu haben, oft verreisen.“ Damit ist nun Schluss. rin/mif

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