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Kursheft mit unterschiedlichsten Angeboten: Das Mehrgenerationenhaus wächst weiter

Von Beim Markt der Möglichkeiten stellte das Mehrgenerationenhaus, das den ehemaligen Rewe-Supermarkt umbauen wird, sein gemeinsames Programm mit der Musikschule Frankfurt und dem Hochbegabtenzentrum der Volkshochschule vor. Und dieses Jahr gibt es noch mehr zu feiern.
Mit dem neuen Programm-Heft (v.l.): Harpreet Cholia, Daniela Birkenfeld, Petra Laubenstein, Christoph Hornbach und Ursula Werder Foto: Rainer Rüffer Mit dem neuen Programm-Heft (v.l.): Harpreet Cholia, Daniela Birkenfeld, Petra Laubenstein, Christoph Hornbach und Ursula Werder
Gallus. 

Lebenslanges Lernen beginnt bereits in der frühen Kindheit. Das zeigte der Kita-Chor des Mehrgenerationenhauses in der Idsteiner Straße 91 gestern ebenso wie die Trommel- und Zumbagruppe der Hortkinder und die Teilnehmer des Eltern-Kind-Schnupperkurses der Musikschule Frankfurt: „Dort beginnen wir mit Kinderliedern, einfachen Kreistänzen und Trommelrhythmen für Eineinhalb- bis Dreijährige, die mit den Eltern in unsere Kurse kommen können“, erklärt der Leiter der Musikschule Christoph Hornbach.

Zusammen mit dem Volkshochschule Frankfurt bietet die Musikschule ein vielfältiges Programm im Mehrgenerationenhaus an, zu dem Einzel- und Gruppenunterricht in Gitarre, Klavier und Blockflöte ebenso gehören wie ein Junior-Forschercamp für Vier- bis Sechsjährige in den Osterferien oder ein Senior-Forschercamp für Sechs- bis Achtjährige in den Sommerferien durch Wald, Wiesen und Feuchtgebiete. Hinzu kommen Schauspielkurse der Volkshochschule, die Angebote des Mehrgenerationenhauses, wozu verschiedene Volkstanz-, Fitness- und Gymnastikkurse ebenso gehören wie die Deutschkurse von Teachers on the Road sowie die Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit.

Guter Einblick

„Insgesamt sind in diesem ersten Halbjahr so viele neue Kurs- und Projektideen hinzugekommen, dass wir erstmals das Bedürfnis hatten, unser gesamtes Angebot übersichtlich in einem Kursheft zusammenzufassen“, sagt Harpreet Cholia, Leiterin des Projekts Kulturbrücke. Die Broschüre liege bei den Kooperationspartnern aus und gebe auch einen guten Einblick in generationsübergreifende Angebote.

„Die guten Wünsche und Erfahrungen, die mit der Eröffnung des Mehrgenerationenhauses verbunden waren, haben sich in den vergangenen Jahren mehr als erfüllt“, lobt die Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld (CDU) zum zehnjährigen Bestehen des ersten Frankfurter Mehrgenerationenhauses unter der Trägerschaft des Vereins „Kinder im Zentrum Gallus“ (KIZ). „Mehrgenerationenhäuser sind ein Marktplatz mit gemischten Angeboten von sozialen Dienstleistungen für Jung und Alt im Stadtteil.“

Vieles unter einem Dach

Dieser Anspruch werde durch zahlreiche und vielfältige Angebote unter einem Dach erfüllt: Kindertagesstätten und Bildung sind ebenso wichtige Bausteine wie Qualifizierung und Beratung, Berufsorientierung und Musik, Freizeitangebote, Hausaufgabenbetreuung, Schwangerschaftsvorbereitung und Gesprächskreise.

Zum Geburtstag hat die Stadträtin auch ein Geschenk mitgebracht: „Es freut mich ganz besonders, dass es uns nun gelungen ist, neben der alten Braun-Fabrik auch den Anbau mit dem früheren Rewe-Supermarkt hinzu zu mieten.“ Insgesamt umfasst das Mehrgenerationenhaus dann 5000 Quadratmeter. In den nächsten Wochen sollen auf der ehemaligen Verkaufsfläche einige Umbauarbeiten beginnen, um ein Familienzentrum sowie einen Bewegungs- und Veranstaltungsraum für die Kindertagesstätte des Mehrgenerationenhauses einzurichten. Die Eröffnung soll möglichst nach den Sommerferien stattfinden.

„Das erste komplette, vorliegende Programmheft des Mehrgenerationenhauses für das erste Halbjahr 2017 zeigt auch, wie gut sich in den vergangenen drei Jahren die Angebote der Musikschule, der Volkshochschule und des dortigen Hochbegabtenzentrums in das Haus integriert haben“, lobt Birkenfeld. Dem schließt sich die Leiterin des Hochbegabtenzentrums Petra Laubenstein gerne an: „Erst war das Gallus für uns etwas neu. Doch nun fühlen wir uns hier richtig zu Hause.“

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