Der Uni-Turm soll gesprengt werden

Die ABG Holding hat bei der städtischen Bauaufsicht einen Antrag eingereicht, den AfE-Turm in Bockenheim doch zu sprengen. Ein möglicher Termin für den großen Knall ist der 2. Februar.
versenden drucken
Frankfurt. 

Noch vor einem halben Jahr versicherte Frank Junker, Geschäftsführer der städtischen ABG Holding: „Da kommt niemand mit einer Ladung Sprengstoff an und sprengt den AfE-Turm in die Luft.“ Doch jetzt die Kehrtwendung: Die ABG hat bei der Bauaufsicht einen Antrag eingereicht, um das 116 Meter hohe Hochhaus doch sprengen zu dürfen.

 

Den Anwohnern zuliebe

 

Seit Sommer sind Bauarbeiter und Bagger nun schon damit beschäftigt, den AfE-Turm – ähnlich wie den Henninger Turm in Sachsenhausen – Stück für Stück von oben nach unten abzutragen, nachdem zunächst das Innere entkernt, Möbel hinausgeräumt, Türen und Fenster entfernt wurden. Doch solche Abrissarbeiten verursachen Staub, Dreck und vor allem Lärm. Für die Campus-Anwohner nur noch schwer zu ertragen. Es kam gar zu Beschwerden. Deshalb sei eine Sprengung die einfachste und schnellste Variante, allen Unannehmlichkeit zu entgehen. „Für die Anwohner wäre das natürlich schön. Mit einem Schlag ist wieder Ruhe“, sagt Junker, der aber auch klarstellt: „Die Sprengung ist nur eine von mehreren Möglichkeiten, die derzeit diskutiert werden, um den Turm verschwinden zu lassen.“ Das heißt im Klartext: „Bisher ist noch nichts endgültig entschieden.“ Die Detailplanungen und Prüfungen der Gutachten laufen noch. Grünes Licht muss letztendlich die Bauaufsicht geben. Eine Entscheidung könnte Ende Januar vorliegen.

1 2
versenden drucken
Jetzt kommentieren

Nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken.

Geben Sie bitte folgende Daten ein, um sich zu registrieren und Ihren Kommentar zu speichern.
Wir garantieren Ihnen, dass alle persönlichen Daten nur beim Verlag intern verwendet, und nicht ohne Ihre Zustimmung an Dritte weitergegeben werden!

gewünschter Benutzername:
gewünschtes Passwort:
Wiederholung Passwort:
E-Mail:
Kundennummer:


Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

Wieviel ist 20 + 2: 



Videos

MEHR AUS Frankfurt

Fauchendes Lebewohl: Berani ist am Mittwoch nach Augsburg umgezogen. Foto: Winfried Faust
Sumatra-Tigerin Berani zieht von Frankfurt nach Augsburg

Frankfurt. Sie zählte im vergangenen Jahren zu den Besucherattraktionen im Frankfurter Zoo. Nun zieht Tigerin Berani um. Zukünftig wird sie in ... mehr

clearing
Polizeimeldungen aus Hessen Hoher Schaden bei Dachstuhlbrand

Oberrad. Ein Dachstuhlbrand in einem dreigeschossigen Wohnhaus hat einen hohen Schaden verursacht. Ein Großaufgebot der Feuerwehr war die ganze ... mehr

clearing
clearing

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv Themen Mediadaten Kontakt Impressum Datenschutz AGB

© 2014 Frankfurter Neue Presse