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Folge 43: Finanzprüfer Frank Wehrheim: Der rote Faden: Der Unbeugsame

Von Der rote Faden zieht sich durch die Stadt. Er ist das Symbol der Frankfurter Neuen Presse - und verbindet Menschen, die Besonderes für Frankfurt leisten. Jeden Samstag stellen wir einen von ihnen vor - und geben dann den roten Faden weiter. Folge 43: Frank Wehrheim. Der 64-Jährige hat als leitender Finanzbeamter auch den Kampf gegen Bankvorstände und Politiker nicht gescheut - und wurde kaltgestellt. Seither sorgt er dafür, dass die Steuerfahnder-Affäre nicht in Vergessenheit gerät.
Charakterköpfe mit rotem Faden: Frank Wehrheim mit einer Büste, die seine Freundin von ihm angefertigt hat.	Foto: Salome Roessler Charakterköpfe mit rotem Faden: Frank Wehrheim mit einer Büste, die seine Freundin von ihm angefertigt hat. Foto: Salome Roessler
Frankfurt. 

Der Mann, der einst mit seinen Kollegen den Commerzbank-Vorstand das Fürchten lehrte, will nicht mehr im Zorn zurückblicken. Anlass hätte er genug, aber er muss auf seine Gesundheit achten. „Es hilft ja auch nichts mehr“, sagt Frank Wehrheim. Verwundert, das sei er nach wie vor angesichts dessen, was er erlebt hat, enttäuscht auch von Menschen, die er offenbar falsch eingeschätzt habe oder die sich verbogen hätten in diesem berüchtigten Fall, der auch sein Fall war. Aber er will nicht richten, schon gar nicht vor Journalisten, und schon gar nicht will er die Behauptung aufstellen, er und seine Kollegen, Steuerfahnder des Finanzamts Frankfurt am Main V, seien Anfang des Jahrtausends Opfer einer bis in die damalige hessische Landesregierung Roland Kochs reichenden Verschwörung, mindestens einer durchdachten Intrige geworden.

 

Die dubiosen Gutachten

 

Kaltgestellt worden sind sie, so sieht nicht nur er das, versetzt auf aus ihrer Sicht bedeutungslose Posten, in Frühpension gedrängt, vier Mitarbeiter Wehrheims sind 2003 in hanebüchenen Gutachten von einem Frankfurter Psychiater als „paranoid-querulantisch“ und damit dienstuntauglich diagnostiziert worden - „als verrückt“, schnaubt Wehrheim, „das muss man sich mal vorstellen.“ Die Gutachten hat ein renommierter Münchner Psychiater längst zerpflückt, das Verwaltungsgericht Gießen kam 2009 zu dem Urteil, sie seien mit Absicht negativ ausgefallen. Von der Oberfinanzdirektion rehabilitiert worden sind die abgestempelten Beamten nicht. Fast unmöglich, bei all dem nicht an System zu glauben. Frank Wehrheims scharfer Verstand leitet ihn, wenn er es besser mal so formuliert: „Es gibt Auffälligkeiten, die einen Zusammenhang vermuten lassen. Aber es gibt keine Beweise. Jeder muss aus der Faktenlage seine eigenen Schlüsse ziehen.“

Mag sein, dass er privat anders spricht, weil er womöglich anders denkt. Als die öffentliche Person, die er in der sogenannten Steuerfahnder-Affäre geworden ist, fraglos einer der dubiosesten Affären der bundesrepublikanischen Geschichte, lässt er sich das nicht anmerken. Die Kränkung aber, tief sitzt sie und hat auch in seinem Privatleben Spuren hinterlassen, verbirgt er nicht an diesem Herbsttag in seiner Wohnung in Bad Homburg, in der wie jeden Tag das Telefon unentwegt klingelt. Frank Wehrheim, Oberamtsrat a. D. und zu ungeahnter Popularität gelangt, weil diese Affäre seit einem halben Jahrzehnt auch die Öffentlichkeit beschäftigt und ungläubig staunen lässt, ist seit 2009 freiberuflicher Steuerberater und - wohl auch dank dieser Popularität - ein gefragter Mann vor allem bei denen, die er einst verfolgt hat. „Ich habe die Seiten gewechselt.“ Steuerhinterzieher, die sich selbst anzeigen wollen, suchen seinen Rat. Zurzeit herrscht Hochkonjunktur, nicht erst seit dem Fall Hoeneß, sagt Frank Wehrheim. Aus Frankfurter Finanzkreisen, aus dem reichen Bad Homburg, ja aus ganz Deutschland rufen Leute bei ihm an, manche vertrauen sich nicht mal ihrem Steuerberater an. „Nach mehr als 40 Jahren Staatsdienst kommt die größte Anerkennung aus dem Umfeld meiner damaligen Gegner, den Steuersündern. Das berührt mich“, schreibt er in seinem Buch. An diesem Morgen in Bad Homburg muss er ob dieser Ironie seines Schicksals schmunzeln.

In seinem Wohnzimmer sitzt er und erzählt mit ruhiger Stimme, der anzuhören ist, das sie verdammt laut werden kann, berichtet, was er schon so oft berichtet, worüber er mittlerweile auch ein Buch geschrieben hat, „Inside Steuerfahndung“ heißt es und stand zwischenzeitlich auf der Spiegel-Bestsellerliste. Am Ende eines langen Gesprächs wird Frank Wehrheim die Gegenfrage stellen: „Was halten Sie denn von der ganzen Sache?“ Er stellt diese Frage auch, weil er eigentlich findet, die Affäre habe noch viel zu wenig Staub aufgewirbelt, mancher ruhmreiche Investigativ-Journalist habe anfangs gar behauptet, an der Sache sei weiter nichts bemerkenswert. Zwei parlamentarische Untersuchungsausschüsse im hessischen Landtag blieben folgenlos, vor allem für die Verantwortlichen in der Oberfinanzdirektion. „Was soll man dazu sagen?“, fragt Frank Wehrheim und gibt sich die Antwort selbst: „Merkwürdig.“ Es ist das Wort des Tages, und um zu erahnen, wie zutreffend es ist und wie maßlos die Kränkung, muss man Frank Wehrheims ganz persönliche Geschichte, die mit hohen Idealen ihren Anfang nahm, und die Affäre in ein Verhältnis setzen.

Mitte der 90er Jahre ist Frank Wehrheim ein leidenschaftlicher Steuerfahnder; er ist Sachgebietsleiter, führt ein 13 Mann starkes Team. Er liebt seinen Beruf, begreift sich als Staatsdiener im reinsten Sinne des Wortes. Beflügelt von einer Art kriminellen Phantasie vermag er sich in jene hineinzuversetzen, denen er und seine Kollegen auf die Schliche kommen: Handwerker, deren Lebenswandel nicht zu ihren Einnahmen passen; Zahnärzte, die reines Gold horten und es als Zahngold deklarieren; Kleinbürger, die sich über Jahre hinweg zu ihren Gunsten verrechnen und so stattliche Vermögen häufen. „Leute“, sagt Frank Wehrheim, „die dem Staat und damit der Gemeinschaft Geld stehlen.“ Sein Buch ist reich an Anekdoten, die vom Erfindungsgeist notorischer Steuerbetrüger künden, von abenteuerlichen Notlügen und menschlichen Abgründen einerseits, vom unermüdlichen Jagdinstinkt der Frankfurter Steuerfahnder andererseits. Und es zeugt vom Unverständnis seines Autors darüber, dass Steuerhinterziehung in Deutschland zum Volkssport geworden sei, wie er es einmal in einem Interview sagte, zu einer salonfähigen Straftat, verübt ohne jedes Unrechtsbewusstsein, bestärkt von der Überzeugung, der Ehrliche sei immer der Dumme.

Er hat es ja von kleinauf anders gelernt. Der Großvater war Steuerbeamter, der Vater war Steuerbeamter, der ältere Bruder auch. Da schärfte sich der Sinn für eine Gesellschaft, die überhaupt nur mit Steuereinnahmen das Feld bereitet, auf dem Wohlstand zu ernten ist. Noch heute, mit 64 Jahren, empört er sich mit spürbar gezügeltem Furor über Geschäftsmänner, die sich vom Staat beraubt fühlen, es aber als selbstverständlich erachten, wenn ihr Luxuswagen über die frisch asphaltierte Autobahn rauscht, über Sportler, Showgrößen und andere Prominente, die in die Steuerparadiese auswandern, auf der Steuerflucht vor dem Land, in dem sie werden konnten, was sie geworden sind. Er hat auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn oft an seine Kinder denken müssen, die gut ausgestattete Schulen besuchen können, an Krankenhäuser und Sozialstationen; die Geschichte Al Capones inspirierte ihn und seine Kollegen, weil der Chicagoer Gangsterboss nicht seiner vielen Gewaltverbrechen wegen im Gefängnis landete, sondern weil der Fiskus ihn überführt hatte.

Als Jugendlicher hat Frank Wehrheim andere Ziele verfolgt, Sportreporter wollte er werden, „ich fand Steuern langweilig“, sagt er. Aber dann rutschte er eben doch quasi ins Familiengeschäft, machte die Ausbildung, begann im Finanzamt seiner Heimatstadt Bad Homburg, saß tagein, tagaus in seinem Büro, kontrollierte Beleg um Beleg, rechnete bis aufs Komma und stellte bald ernüchtert fest, dass er Steuer immer noch langweilig fand.

 

Traum und Geheimnisse

 

In dieser Zeit wächst sein Traum, der Traum, Steuerfahnder zu werden, einer von denen, die unsichtbar im Hintergrund agieren, die bei jungen Finanzbeamten wie ihm einen nahezu mystischen Ruf genießen, ein bisschen wie Geheimdienst, ein bisschen wie Eliteeinheit. Er lernt einen dieser Männer kennen, der erzählt ihm von einer freien Stelle in Frankfurt. Frank Wehrheim bewirbt sich, wird genommen und lernt an der Seite eines erfahrenen Vorgesetzten alles, was ein gestandener Steuerfahnder mitbringen muss. Schwarze Lederjacke und schwarze Jeans trägt er damals bevorzugt, cool im Auftritt, hartnäckig im Job ist er. Mancher Arbeitstag findet schier kein Ende, haben Wehrheim und Kollegen Witterung aufgenommen, sind sie bis in die Nacht im Einsatz. Und da ist noch etwas, was er genießt, er macht auch heute keinen Hehl daraus: die Bewunderung, die ihnen im Amt zuteil wird. „Wir waren die Stars“, sagt er.

Mitte der 90er Jahre landen sie einen gigantischen Coup, die Stars, und es gehört zum Subtext der Steuerfahnder-Affäre, dass sie vielleicht in diesem Coup ihren wahren Ursprung hat. Am 27. Februar 1996 um 9 Uhr morgens marschieren deutschlandweit 200 Steuerfahnder in die Commerzbank ein, Frank Wehrheim und seine Mannschaft nehmen die Zentrale in Frankfurt ins Visier. Sie haben deutliche Hinweise, dass die Bank zahllosen Kunden dabei hilft, ihr Geld ins Ausland zu transferieren, um der neu eingeführten Kapitalertragssteuer zu entgehen. Bis in den Vorstand reichen die Ermittlungen. Ein Vorstandsmitglied baut sich vor ihnen auf: „Raten Sie mal, mit wem ich mich heute Abend zum Essen treffe? Mit dem Bundeskanzler!“ Antwort: „Dann richten Sie ihm mal schöne Grüße von der Steuerfahndung Frankfurt aus.“

Unangreifbar, sagt Frank Wehrheim, so hätten sie sich gefühlt. Und sie waren erfolgreich. Am Ende retteten sie dem Staat mehr als eine Milliarde Mark, die Oberfinanzdirektion feierte ihre Fahnder öffentlich. Was dann geschah, kann hier nur im Telegrammstil erzählt sein: Die CDU-Spendenaffäre erschüttert Ende der 1990er das Land, auch die hessische CDU ist verstrickt, Ex-Kanzler Kohl gerät unter Verdacht, Manfred Kanther wird zu 18 Monaten auf Bewährung und 25 000 Euro Geldbuße verurteilt, weil in seiner Amtszeit als hessischer CDU-Generalsekretär 20 Millionen Mark Schwarzgeld auf Schweizer Konten geflossen waren; die Mär von den jüdischen Vermächtnissen macht die Runde, Hessens Ministerpräsident Roland Koch muss sich entschuldigen und verspricht im Februar 2000 „brutalstmögliche Aufklärung“.

Etwas mehr als ein Jahr später erhalten Wehrheim und Co. den ersten Nackenschlag - in Form einer geheimen Amtsverfügung, allein für die Bankenteams der Steuerfahndung Frankfurt. Fortan, so steht darin, bestünde ein steuerstrafrechtlicher Anfangsverdacht bei Geldtransfers ins Ausland in der Regel nur noch dann, wenn „ein Transfervolumen von DM 500 000 oder ein Einzeltransfer von 300 000 DM vorliegt“. Die Steuerfahnder sind entsetzt, fühlen sich, als wollte man ihnen Fesseln anlegen. Jeder, der Schwarzgeld ins Ausland schafft, stückelt es in kleineren Tranchen. Für die Fahnder steht fest: Die Amtsverfügung ist ein Freifahrtschein für Steuerbetrüger. Dutzende Fahnder begehren dagegen auf, treffen sich abends, um eine gemeinsame Strategie zu besprechen. Frank Wehrheim schickt ein Schreiben an Ministerpräsident Roland Koch, es bleibt unbeantwortet; der Druck in der Behörde hingegen wächst, die anfängliche Solidarität unter den Fahndern beginnt zu bröckeln. Wehrheim und vier seiner Mitarbeiter aber lassen nicht locker und fallen in Ungnade, „in der Kantine saß man plötzlich allein da“, sagt Wehrheim. Bald wird er versetzt, bald seine vier Mitstreiter, und weil die sich auch dagegen wehren, sitzen sie irgendwann auf Dienstanweisung vor jenem Arzt, von dem sie vorher gar nicht gewusst hatten, dass er Psychiater ist. Sie hatten gedacht, er würde sie wegen Bandscheibenvorfällen und anderen Krankheiten untersuchen. Sie hatten sogar gehofft, man wolle ihre Tauglichkeit für die Rückversetzung in die Fahndung prüfen. Keine Stunde dauerten die Gespräche, auf deren Grundlage die Gutachten geschrieben wurden, im Wortlaut sind sie fast identisch.

 

Quadratische Köpfe

 

In Frank Wehrheims Wohnung hängen Gemälde einer befreundeten Künstlerin, Menschen mit quadratischen, gesichtslosen Köpfen zeigen sie, auf einem Bild zieht es eine Gruppe in eine nebulöse Ödnis, gerade so, als würde es die Steuerfahnder-Affäre symbolisieren. Er hat die Bilder so noch nie betrachtet, auch seine Zeichnungen nicht, die er mit Kugelschreiber auf DIN-A3-Schreibblockunterlagen während zahlloser Telefonate angefertigt hat. Gesicht an Gesicht ist da zu sehen, eine jedes mit großen dunklen Augen. Gesichter, die, trichterförmig angeordnet, aus dem Hintergrund auf den Betrachter zuzustreben scheinen. Auf einem dieser Bilder ist eine mephistophelische Gestalt auszumachen, groß und rot. Er hat seine Zeichnungen gerahmt und in seinem Arbeitszimmer aufgehängt. Seine Lebensgefährtin, Künstlerin ist sie, sei tief beeindruckt gewesen, als sie sie zum ersten Mal gesehen hat, sagt er - und fügt betont schnoddrig hinzu: „Was man halt so kritzelt…“

Diese bärbeißige Schnoddrigkeit ist ihm eigen, sie passt auch zur kräftigen Statur, zum kantigen Gesicht, sie passt auch zu seinem Selbstverständnis. Früher fühlte er sich tatsächlich wie ein Baum, den nichts umhaut. Früher ist lange her. Zwei Herzinfarkte hat er mit Anfang 40 erlitten, mancher Fall hat ihn mehr Nerven und Kraft gekostet, als er sich eingestehen wollte. Die erste Ehe, zwei heute erwachsene Kinder sind ihr entsprungen, ging in die Brüche. Die zweite Ehe ging während der Affäre kaputt, „vielleicht wegen der Affäre, wer weiß“, sagt er. Nächtelang fand er keinen Schlaf, oft auch, weil einer seiner Mitarbeiter weit nach Mitternacht bei ihm anrief. „Er musste sich das wieder und wieder von der Seele reden.“ Heute ist dieser Ex-Mitarbeiter ein erfolgreicher Steuerberater, ein anderer aus dem Quartett ist Fahrlehrer geworden und arbeitet hin und wieder für Frank Wehrheim, zwei weitere, ein Ehepaar, haben mit Steuer und vor allem mit der Affäre abgeschlossen.

Frank Wehrheim aber wird sie nicht los, er will es auch gar nicht. 2009 hat er sich frühpensionieren lassen, hat danach sein Buch geschrieben, viele Interviews gegeben, viele TV-Auftritte, unter anderem bei Jauch und Pelzig, hinter sich gebracht. Er hat einen Weg gefunden, die Erinnerung an das empfundene Unrecht wach zu halten, ohne darunter zu leiden, als eine Art Stachel im Fleisch derer, die am liebsten Gras über die Sache wachsen lassen würden. Die hohe Anerkennung, die er dafür genießt, „die tut gut“, sagt er. Den Whistleblowerpreis - verliehen wird er Menschen, die Missstände und Machenschaften offenbaren - hat er 2009 erhalten, zusammen mit einem seiner Mitstreiter: für den Coup in der Commerzbank und für seine Hartnäckigkeit, mit der er sich schließlich auch öffentlich gegen die Entmachtung zur Wehr gesetzt hat.

Ein Leipziger Theater hat eine Bühnenfassung seines Buches inszeniert, neulich war Premiere. Frank Wehrheim reiste hin. Am Ende lässt das Theaterstück offen, ob der tragische Held nun, da er die Seiten gewechselt hat, auch einer von denen geworden ist, die dem Staat Steuergeld rauben. Wäre es am Ende tatsächlich so, wäre die Moral dieser Geschichte angesichts der Verdienste Frank Wehrheims eine bittere - allemal für den Staat. Frank Wehrheim sagt: „Das ist ein gutes Ende.“

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