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Bildungs- und Integrationsdezernat: Dezernentin will Grundschüler ganztägig betreuen und bilden

Schüler an einem Computer-Arbeitsplatz: Der Informatikunterricht in Deutschland soll ausgebaut werden. Foto: Friso Gentsch Schüler an einem Computer-Arbeitsplatz: Der Informatikunterricht in Deutschland soll ausgebaut werden. Foto: Friso Gentsch
Frankfurt. 

Frankfurt gilt als wirtschaftlich starke Region – dementsprechend drängen immer mehr Menschen an den Main, suchen Wohnraum, steigt die Bevölkerungszahl. Die Bildungs- und Integrationsdezernentin sieht das Ganze positiv: „Wir stehen auch beim Anstieg der Kinderzahlen bundesweit an der Spitze“, erklärte sie jetzt. Prognosen für die kommenden Jahre sage für Kinder im Alter von Null bis zehn Jahren einen Zuwachs von jährlich 1953 Kindern voraus. Tendenz steigend.

Weber will in den nächsten Jahren „viele weitere Bildungs- und Betreuungsplätze schaffen, damit Eltern Arbeit und Familie gut vereinbaren können und sich die Chancengerechtigkeit für alle Kinder unserer Stadt erhöht“.

Grundlage dafür sei der Kindertagesstättenentwicklungsplan, kurz KEP. Dessen Fortschreibung 2016 hat der Magistrat kürzlich verabschiedet. Der Plan stellt die Entwicklung der Kinderzahlen detailliert dar – für das Stadtgebiet insgesamt und detailliert für die Stadtteile. Auch die Betreuungsangebote enthält er. Außerdem bietet der KEP einen Ausblick auf die Maßnahmen zur Angebotserweiterung bis 2020. Auf diesen Grundlagen wird der Ausbau geplant.

Trotz der stark wachsenden Kinderzahlen würden gute Quoten in der Versorgung erreicht, lobt Weber. Der Ausbau für Kinder unter drei Jahren sei in Frankfurt sehr weit fortgeschritten, derzeit gebe es über 10 500 Plätze für die unter Dreijährigen, der Versorgungsgrad liege bei 45 Prozent für die unter Dreijährigen. „Frankfurt steht mit dieser guten Bilanz hessenweit an der Spitze“, lobt Weber.

Im Kindergartenbereich würden schon jetzt 96 Prozent der Sprösslinge Kinder zwischen drei und sechs Jahren betreut, 75 Prozent davon ganztags. Weber will hier die hundertprozentige Versorgung „schnellstmöglich erreichen“.

Rechne man platz- und schulbezogene Angebote zusammen, würden auch im Grundschulbereich derzeit über 60 Prozent der Kinder ganztägig betreut. Dezernentin Sylvia Weber will auch für die Grundschulkinder ein flächendeckendes, ganztägiges Bildungs- und Betreuungsangebot bereitstellen. Sie arbeite bereits an einem entsprechenden Strukturmodell.

(hk)
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