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Großprojekt am Kaiserleikreisel: Die Baugenehmigung ist da: Startschuss für Frankfurt Towers

An der Grenze zu Oberrad auf Offenbacher Gemarkung entstehen am Kaiserleikreisel rund 570 Wohnungen mit einem angeschlossenen Markplatz. Die Baugenehmigung liegt jetzt vor. Der Projektentwickler hat eine Bauzeit bis Ende Dezember 2019 vorgesehen.
Das ehemalige Siemens-Areal mit dem geplanten Projekt „New Frankfurt Towers“.	Visualisierung: Eicke Becker Architekten Das ehemalige Siemens-Areal mit dem geplanten Projekt „New Frankfurt Towers“. Visualisierung: Eicke Becker Architekten
Oberrad/Offenbach. 

Obwohl die ehemaligen Hochhäuser der Siemens AG, direkt am Kaiserleikreisel gelegen auf Offenbacher Gemarkung an der Grenze zu Oberrad, seit mehr als 20 Jahren leer stehen, sollen sie als „New Frankfurt Towers“ eine neu Zukunft bekommen.

Mit einer Investition von 300 Millionen Euro will die Berliner CG-Gruppe das Projekt „New Frankfurt Towers“ realisieren, an dem sie bereits seit zwei Jahren in Frankfurt arbeitet. Jetzt hat die Gruppe die Baugenehmigung für den ersten Bauabschnitt auf dem Areal zwischen der Berliner Straße und der Strahlenbergerstraße erhalten. Die Arbeiten sollen noch im März beginnen. Bis Ende Dezember 2019 soll das Projekt abgeschlossen sein.

40 Jahre Leerstand

Auf diesem Grundstück werden die beiden ehemaligen Hochhäuser der Siemens KWU-Gruppe, die dort Atomkraftwerke entwickelt hat, von dem Berliner Architekturbüro Eicke Becker umgestaltet. Die beiden Hochhäuser, die seit über 20 Jahren leer stehen wurden 1975 von den Architekten Christen und Wüstemann aus Lugano gebaut. Die beiden Hochhäuser werden in der Zukunft „New Frankfurt Towers heißen. Eine Namensgebung die, wie man hören konnte, in der Offenbacher Stadtverwaltung nicht gerade auf großen Beifall gestoßen ist.

Die Hochhäuser stehen seit über 20 Jahren leer. Bild-Zoom Foto: Wygoda
Die Hochhäuser stehen seit über 20 Jahren leer.

Das Hochhaus am Kaiserlei-Kreisel wird nach diesen Plänen in seinem Mittelteil bis auf das sechste Stockwerk abgebrochen. Die beiden Hochhäuser an der Berliner Straße mit 19 Stockwerken und das ehemaligen „Y-Hochhaus“ mit 23 Stockwerken werden über einen zweigeschossigen Sockel miteinander verbunden. In der Planung sind 60 Prozent für Wohnungen und 40 Prozent Gewerbeflächen vorgesehen. In beiden Hochhäusern zusammen werden nach Aussagen des Investors fast 570 hochwertige Appartements eingerichtet.

In einer Mitteilung des Vorstandsvorsitzenden der CG-Gruppe AG, Christoph Gröner, heißt es, man werde die Apartments „äußerst attraktiv“ für Menschen gestalten, die „Leben, Arbeiten und Freizeit einfach miteinander in Einklang bringen möchten“. Neben dieser Attraktivität der Apartments wird auch auf die „exzellente Anbindung an die Frankfurter City“ verwiesen und dass diese beiden Objekte „Maßstäbe und Entlastung in einem angespannten Frankfurter Immobilienmarkt“ bringen werden.

Marktplatz entsteht

Die Apartments werden ergänzt durch Büros und einen Marktplatz mit Restaurants und Cafés. Zusätzlich werden in den Gebäuden auch Einzelhandelsangebote sowie ein Fitness-Bereich und ein Schwimmbad eingerichtet.

Weitere rund 270 Wohnungen werden in drei sechs- bis siebengeschossigen Gebäuden, dem sogenannten „Vitopia“ am Goethering entstehen. Da man sich auch als Ergänzung für die im früheren Offenbach Hafen entstandenen Wohnungen ansieht, sind in den Planungen mehrere Nahversorgungs- und Dienstleistungsangebote vorgesehen. Nach den Wünschen des Offenbacher Stadtparlaments werden auch ein Schwimmbad und eine Kindertagesstätte gebaut.

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