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Die Holzmann-Pleite gebar ein Statik-Büro

Planvoll: Sattler und Remmel und ihre Angestellte Uta Kappus (v. l.). Planvoll: Sattler und Remmel und ihre Angestellte Uta Kappus (v. l.).

An der 150-jährigen Geschichte des Frankfurter Baukonzerns Philipp Holzmann AG hatten Gerd Remmel und Frank Sattler 17, respektive zwölf Jahre mitgeschrieben. Remmel war einer von vier Geschäftsführern, Sattler sein Stellvertreter. Nach der Holzmann-Pleite machten sich die beiden 2002 als Tragwerksplaner selbstständig und gründeten die „RSP Remmel + Sattler Ingenieurgesellschaft mbH“. „Unser erster Auftrag war ein Hochhaus der Deka, der ,Skyper‘“, erinnert sich Remmel. „Der Auftraggeber wollte die gute Zusammenarbeit mit uns auch nach der Holzmann-Insolvenz fortsetzen.“

Heute beschäftigt das Statikbüro 27 Mitarbeiter, 25 Ingenieure und zwei Bürokräfte und betreibt eine Niederlassung in Berlin. Auch Frankfurts Stadtkämmerer Uwe Becker (CDU) hat etwas von dem Unternehmenserfolg: Seit der Gründung zahlt die Firma Gewerbesteuer, wie Remmel berichtet.

Projekte betreuen die Ingenieure von der Mainmetropole bis Moskau. Ihre Gesellschaft entwirft, berechnet, konstruiert und überwacht Tragwerke für Hochbauten. Das Büro arbeitete an der dreigeschossigen Erhöhung des ehemaligen SGZ-Bank-Turms mit, ebenso beim Neubau zweier 110 Meter hoher Bürotürme in Moskau. Mit dem deutsch-amerikanischen Stararchitekten Helmut Jahn waren „RSP Remmel + Sattler“ auch an der Errichtung des 82 Meter hohen „Weser Tower“ in Bremen beteiligt. Ihr höchstes Gebäude, an dem sie mitwirkten, war der „Tower 185“ in Frankfurt , der anders als der Name vorgibt, 200 Meter hoch ist. Für die Frankfurter Messe planten sie das Tragwerk der Halle 11. Auch am Umbau der Römer-Tiefgarage für das Dom-Römer-Projekt waren Remmel und Sattler beteiligt.

(tre)
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