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Abschuss von Tieren im Freibad: Die Nilgansjagd soll beginnen

Die Feder einer Nilgans steckt am 01.09.2017 im Brentanobad in Frankfurt am Main (Hessen) im Abflussgitter. Foto: Andreas Arnold (dpa) Die Feder einer Nilgans steckt am 01.09.2017 im Brentanobad in Frankfurt am Main (Hessen) im Abflussgitter.
frankfurt. 

Wegen Protesten von Tierschützern kam es zu Verzögerungen, doch jetzt wird im Brentanobad zur Jagd geblasen. Den Nilgänsen, die dort zur Plage und zum Gesundheitsrisiko geworden sind, geht es an die Federn. „In den kommenden Tagen“ werde er mit dem Abschuss einzelner Tiere beginnen, sagte der von den Frankfurter Bäderbetrieben beauftragte Jäger Axel Seidemann. Ziel sei die Vertreibung der Nilgänse, denen es im Schwimmbecken und auf der Liegewiese des Freibades zu gut gefällt. Dort hinterlassen sie ihren Kot, in dem Salmonellen gefunden wurden.

„Wir haben alle anderen Vergrämungsmethoden ausprobiert, nichts hat dauerhaft funktioniert“, sagte Seidemann. Nun werde er bestimmte, besondere freche Gänse abschießen, damit die anderen Reißaus nehmen. Die Hoffnung ist, dass sie nicht wiederkommen, weil ihnen das Brentanobad zu gefährlich ist. Ob sie sich dafür anderswo in Frankfurt noch stärker breitmachen, könne Seidemann nicht sagen. „Mein aktueller Auftrag ist es, das Gänsekotproblem im Brentanobad zu lösen“, sagte der auf „Wildtiermanagement“ spezialisierte Fachmann.

Ob er künftig auch an anderen Nilgans-Brennpunkten zum Einsatz komme, etwa am Mainufer oder im Ostpark, sei derzeit noch offen. „Dort müsste man erstmal das Fütterungsverbot durchsetzen“, rät der Jäger.

(dg)

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