Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer

Die Testergebnisse von Serkan Müller (Alle Glühweine kosten 3 Euro zuzüglich 3 Euro Tassenpfand)

Cocina Argentina Grill & Wein (Hauptwache)

„Bei diesem Glühwein handelt es sich um eine Cuvée aus Malbec und Cabernet Sauvignon. Er ist extrem säure- und tanninbetont, enthält dabei wenig Zucker und lässt den weichen süßlichen Geschmack vermissen, der meiner Ansicht nach einen süffigen Glühwein ausmacht. Die Gewürze sind leicht, der Alkohol ist kaum spürbar. Zwar sollte der Glühwein nicht gleich umhauen, aber zumindest von innen wärmen.“

Glühweinhütte (Friedrich-Stoltze-Platz)

„Die Temperatur der Cuvée aus Dornfelder und Portugieser vom Weingut Pitthan in Zotzenheim ist in Ordnung. Frucht und Süße stimmen ebenfalls. Zudem sind Orangen- und Zitronenaroma schmeckbar. Mehr Zimt und andere Gewürze wie Nelken und Sternanis wären wünschenswert gewesen. Der Alkoholgehalt könnte ein bisschen höher sein, doch der Alkohol ist immerhin gut eingebunden.“

Roie’s Frankfurter Spezialitäten (Römerberg)

„Bei diesem Winzerglühwein von Dom in Mainz dürfte es sich um einen Merlot handeln. Er hat die perfekte Temperatur, aber etwas zu viel Säure. Trotzdem präsentiert er sich harmonisch. Die Gewürze lassen sich gut herausschmecken, ohne zu dominieren. Süße und Alkohol sind optimal eingestimmt. Apropos Alkohol: Wer den Glühwein trinkt, spürt eine wohlige Wärme. Am Alkoholgehalt gibt es also nichts zu meckern.“

Glühwein am Laternchen (bei Historischem Museum)

„Der Grundwein, wahrscheinlich ein Spätburgunder, stammt von Eisele aus Aschaffenburg. Das fertige Ergebnis dürfte ein bisschen kühler sein. Außerdem ist der Zucker stark karamellisiert, wodurch ein eigentümlicher Popcorn-Geschmack entsteht. Dagegen haben Frucht und Würze keinerlei Chance. Es gibt quasi nichts, das an Glühwein erinnert. Lediglich der Alkoholgehalt lässt kaum Kritik zu.“

Hüttenzauber (Römerberg)

„Die Basis bildet wahrscheinlich eine Cuvée aus Dornfelder und Portugieser. Das Weingut Manz in Weinolsheim hat sie produziert. Der Glühwein könnte gerne etwas wärmer sein, doch ansonsten gibt es nichts zu meckern. Alkohol, Süße und Würze sind gut eingebunden, auch wenn die Säure minimal hervorsticht. Es handelt sich um eine süffige und leichte Variante, von der sich mehrere Tassen trinken lassen.“

Winzerglühweinstand (vor Schirn-Eingang)

„Der Glühwein basiert auf einer Cuvée von Dornfelder und Regent. Hersteller sind Stephan Grindel und Hubertus Nowicki in Flonheim. Beim fertigen Produkt stimmt leider nur die Temperatur. Ein Übermaß an Süße versucht, die Gerbstoffe des Regent auszugleichen. Der Wein verfügt über wenig Frucht, außerdem fehlen die typischen Gewürze. Geschmacklich wirkt er ziemlich blass. Dafür enthält er reichlich Alkohol.“

Glühwein-Dealer (vor Weinschirn)

„Dornfelder aus der Pfalz bildet die Basis für einen Glühwein, der in der Glastasse serviert wird. So lässt sich die kräftige Farbe erkennen. Die Temperatur könnte besser nicht sein. Das richtige Maß an Gewürzen trägt zum positiven Eindruck bei. Nur die Fruchtigkeit kommt ein bisschen zu kurz. Dafür fügen sich Alkohol und Säure harmonisch ein. Die perfekte Zuckermenge macht den Glühwein weich und cremig.“

Hausmann’s (Römerberg)

„Der Glühwein besteht hier aus einer Cuvée von Dornfelder und Merlot. Eisert in Mömbris hat den Grundwein hergestellt. Leider schmeckt das fertige Ergebnis fast nur süß. Dagegen kommt die Frucht kaum an. Das gilt auch für die Gewürze. Zwar ist etwas Orange zu spüren, doch das war es dann bereits. Zimt und Sternanis gehen völlig unter. Zwei Sterne allerdings für den Alkohol, der nicht dominiert.“

Zur Startseite Mehr aus Frankfurt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse