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Frankfurter Wahlkreise bei der Bundestagswahl: Diese 21 Kandidaten kämpfen um zwei Direktmandate

Von Rund 420 000 Frankfurter sind bei der Bundestagswahl am 24. September wahlberechtigt. Sie können sich in den beiden Frankfurter Wahlkreisen zwischen elf (Westen), respektive zehn (Osten und Süden) Direktkandidaten entscheiden.
Bilder > Foto: Michael Kappeler (dpa)
Frankfurt.   

Das Wachstum der Stadt schlägt sich in der Zahl der Wahlberechtigten nieder: Sie liegt nach Angaben von Hans-Joachim Grochocki vom städtischen Wahlamt um rund 5000 höher als noch vor vier Jahren. Nach dem derzeitigen Stand dürfen rund 420 000 Frankfurter am 24. September ihre Stimme abgeben. Eine genaue Zahl weiß Grochocki jedoch erst am 14. August, wenn das Wählerverzeichnis erstellt ist.

An diesem Tag werden auch die Briefwahllokale im Wahlamt auf der Zeil und im Bürgeramt in der Dalbergstraße in Höchst geöffnet. Die Frist für die Briefwahl beginnt in diesem Jahr schon eine Woche früher als bei der letzten Bundestagswahl vor vier Jahren. Damals gab es in Frankfurt am Ende rund 80 000 Briefwähler, die Wahlbeteiligung lag insgesamt bei rund 71 Prozent. Bis zum 3. September werden die Wahlbenachrichtigungen verschickt. Wer keine bekommen hat, kann Einblick ins Wählerverzeichnis nehmen, um festzustellen, ob vielleicht nur die Post geschlampt hat und er seine Stimme doch abgeben darf.

In diesem Jahr gibt es zwar mehr Wahlberechtigte, aber weniger Kandidaten. Zumindest im Wahlkreis 183, der sich von Nieder-Erlenbach im Norden über den gesamten Osten und Süden der Stadt bis nach Schwanheim erstreckt. Dort traten 2013 noch zwölf Direktkanditen an. In diesem Jahr haben bis zum Meldeschluss am Montagabend nur zehn Bewerber ihre Unterlagen beim Wahlamt eingereicht. Unter anderem fehlt der ehemalige Sozialdemokrat Michael Paris, der vor vier Jahren sein Glück als unabhängiger Kandidat versuchte, aber nur auf drei Prozent der Stimmen kam. Im Wahlkreis 182 (Frankfurter Westen und Mitte) hingegen gibt es elf Kandidaten, ebenso viele wie vor vier Jahren.

Die einzelnen Bewerber

Zwischen diesen Bewerbern können sich die Wähler entscheiden:

 

  Wahlkreis 182: Matthias Zimmer (CDU), Oliver Strank (SPD), Jessica Purkhardt (Grüne), Achim Kessler (Linke), Horst Reschke (AfD), Nicola Beer (FDP), Pawel Borodan (Piraten), Michael Weingärtner (Freie Wähler), Nico Wehnemann (Die Partei), Corinna Koske-Jones (MLDP), Marianne Arens (SGP).

Wahlkreis 183: Bettina Wiesmann (CDU), Ulli Nissen (SPD), Omid Nouripour (Grüne), Monika Christann (Linke), Steffen Reichmann (AfD), Katharina Schreiner (FDP), Sebastian Alscher (Piraten), Karlheinz Grabmann (Freie Wähler), Leo Fischer (Die Partei), Bernadette Leidinger-Beierle (MLDP).

Kandidaten von Parteien, die nicht im Bundestag und in keinem Landtag vertreten sind, mussten 200 Unterstützungsunterschriften von Wahlberechtigten vorlegen. Auffallend ist, dass die rechtsextremen Parteien NPD, Republikaner und BüSo in Frankfurt im Gegensatz zu 2013 keine Direktkandidaten aufstellen. Hinzugekommen sind die AfD, die vor vier Jahren nur in einem Wahlkreis vertreten war, sowie die linksextremen Parteien MLDP und SGP. Über die endgültige Zulassung der Bewerber entscheidet der Wahlausschuss am 28. Juli.

2013 lag die CDU vorne

Die besten Chancen für den Gewinn des Direktmandats haben die Kandidaten von CDU und SPD, die Bewerber anderer Parteien lagen bei den vergangenen Wahlen weit zurück. 2013 gewann im Wahlkreis 182 der CDU-Kandidat Matthias Zimmer, im Wahlkreis 183 die mittlerweile aus der CDU ausgetretene Erika Steinbach. Über die Liste holten Ulli Nissen (SPD) und Omid Nouripour (Grüne) ein Ticket nach Berlin.

Oliver Strank, SPD-Direktkandidat im Wahlkreis 182 Bild-Zoom Foto: Rainer Rueffer-- FRANKFURT AM MA
Oliver Strank, SPD-Direktkandidat im Wahlkreis 182
Matthias Zimmer, CDU-Direktkandidat im Wahlkreis 182 Bild-Zoom
Matthias Zimmer, CDU-Direktkandidat im Wahlkreis 182
Bettina Wiesmann, CDU-Direktkandidatin im Wahlkreis 183 Bild-Zoom
Bettina Wiesmann, CDU-Direktkandidatin im Wahlkreis 183
Ulli Nissen, SPD-Direktkandidatin im Wahlkreis 183 Bild-Zoom Foto: Heike Lyding
Ulli Nissen, SPD-Direktkandidatin im Wahlkreis 183
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