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Airbag-Helm u.a.: Diese Ausrüstung brauchst Du als City-Fahrradfahrer

Der Airbag-Helm, der schicke, atmungsaktive Blazer, die „Fahrradgarage“ aus Plastik und die unsichtbare Klingel – Frankfurter Fahrradgeschäfte bieten jede Menge praktisches Zubehör für den modernen Stadt-Radler.
Alternative zum Helm: ein Kragen, der bei einem Sturz innerhalb von Sekunden einen Airbag über den Kopf legt. Foto: Holger Menzel (Holger Menzel) Alternative zum Helm: ein Kragen, der bei einem Sturz innerhalb von Sekunden einen Airbag über den Kopf legt.
Frankfurt. 

Ein Helm muss sein, ganz klar. „Wir haben alle nur einen Kopf“, sagt Jürgen Henß, Geschäftsführer bei Fahrrad Böttgen in Bornheim. „Ich bin selbst gestürzt und auf den Kopf gefallen – hätte ich keinen Helm getragen, stünde ich heute nicht hier.“ Henß weiß, dass viele Radfahrer in der Stadt keinen Helm tragen wollen, weil sie befürchten, albern auszusehen. Für diese eitlen Zeitgenossen gibt es nun die Lösung: einen Kragen, der sich bei einem Sturz zum Airbag aufbläst und über den gesamten Kopf legt. Vorteil: Auch die Halswirbelsäule ist geschützt. Der Airbagkragen heißt Hövding, kostet knapp 300 Euro und kommt aus Schweden. Sensoren im Kragen messen 200 Mal pro Sekunde die Bewegungen des Radfahrers – bei einem ruckartigen Sturz bläst er sich auf. Der Kragen wird durch einen Druckknopf aktiviert, wenn man absteigt, sollte man ihn ausschalten. Die Batterie piepst und blinkt, wenn sie leer ist.

Ganz neu: das Fahrradschloss mit eingebautem Alarmsignal. Bild-Zoom Foto: Holger Menzel (Holger Menzel)
Ganz neu: das Fahrradschloss mit eingebautem Alarmsignal.

Einen wesentlich lauteren, schrillen Ton in einer Lautstärke von 100 Dezibel gibt das Faltschloss mit eingebauter Alarmanlage von Abus ab, sobald sich jemand am Schloss zu schaffen macht.

Eine halbe Hose

Was immer im Haus sein muss, weil sie sehr gefragt sind, sind Regen-Ponchos: Am besten leuchtend orange oder rot in Übergröße, mit Kapuze, die so geschnitten ist, dass der Fahrer auch was sieht, wenn er den Kopf zur Seite dreht. Sehr gut geht auch die Fahrradhose, genannt „Rainlegs“ („Regenbeine“): Der wasserabweisende Stoff, den man vom Gürtel her ausrollt, ist eine halbe Hose, die nur die Vorderseite der Beine bedeckt. „Das funktioniert wirklich – hinten werden die Beine beim Radfahren nicht nass,“ erklärt Henß. Fürs Rad gibt es die „Fahrradgarage“: eine Plastikplane, die den Drahtesel umschließt und ihn vor Schmutz und Regen schützt.

Schick einkleiden kann sich der urbane Radler beim Bockenheimer Radladen „Per Pedale“. Dort gibt es den Schweizer „City Bike Blazer“ für Mann und Frau, ein grauer Blazer, der geschickt kaschiert, dass er aus wasserabweisendem, atmungsaktiven Funktionsmaterial besteht. Am Kragen und an den Ärmeln sind reflektierende Streifen angebracht. Wer so edel gekleidet radeln möchte, berappt knapp 430 Euro.

Die „Rainlegs“ bieten Regenschutz für die Vorderseite der Beine – dort, wo das Regenwasser vornehmlich aufprallt. Bild-Zoom Foto: Holger Menzel (Holger Menzel)
Die „Rainlegs“ bieten Regenschutz für die Vorderseite der Beine – dort, wo das Regenwasser vornehmlich aufprallt.

Die mit Abstand schickste Klingel der Saison besteht nur aus einem schwarzen Metallring, der sich unauffällig um den Lenker schmiegt. Sie kostet 20 Euro und ist das Gegenteil der quietschbunten Riesenklingeln, die nicht mehr ganz so „in“ sind.

Für den radelnden Büromenschen ist eine zuverlässige Tasche unerlässlich. Praktisch sind Gepäckträgertaschen, die abnehmbar sind und sich zum Rucksack verwandeln lassen. Natürlich mit Laptopfach. Stylische, handgefertigte Ledertaschen sind bei Zweirad Ganzert im Gallus zu haben: Die Taschen aus braunem Leder sind „made in Germany“ und lassen sich an der Mittelstange des Herrenrads befestigen. Kostenpunkt: ab 250 Euro.

„Unplattbare“ Reifen

Die gleiche Firma stellt auch Fahrradgriffe aus Birkenrinde her: „Sie fühlen sich angenehm an, besonders im Sommer, wenn die Hände schwitzen,“ so Verkäufer Andreas Boenning. In der Ganzert-Werkstatt werden auch die „unplattbaren“ Reifen montiert, die von verschiedenen Herstellern zu haben sind – in der Stadt, wo öfter Glasscherben liegen, ist solch ein Reifen unabdingbar, wenn man nicht ständig einen Platten reparieren will.

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