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Wurst, Bier und Handball: Frankfurter Originale gekürt: Diese Frau sollte jeder Frankfurter kennen

Die Frankfurter haben ihre "Frankfurter Originale" gewählt: Thorsten Heimerl von der Pilsstube am Südbahnhof in Bad Vilbel hat’s im Urlaub erfahren, der halbe Vorstand des VfL Goldstein ist auf Jugendfreizeit in Spanien – und eine Frankfurter Ikone bekennt gar, vor Freude geweint zu haben.
Ist mit 18 Jahren nach Frankfurt gekommen und seitdem aus der Stadt nicht mehr wegzudenken:  Ilse Schreiber. Bilder > Foto: Rainer Rueffer Tel 01718406196 Ist mit 18 Jahren nach Frankfurt gekommen und seitdem aus der Stadt nicht mehr wegzudenken: Ilse Schreiber.
Frankfurt/Goldstein/Bad Vilbel. 

Bis Freitagnacht um 23.59 Uhr, also bis zum bitteren Ende haben die Frankfurter noch abgestimmt, wer den Titel „Frankfurter Original 2016“ verdient hat. Ein Kopf-an-Kopf-Rennen in der Kategorie „Beliebtester Stadtteilverein“ lieferten sich der Verein Heddemer Käwwern und der VfL Goldstein 1953, der schließlich mit nur zwölf Stimmen Unterschied den Sieg für sich entscheiden konnte.

Ob der Vorsitzende Rainer Schroth damit gerechnet hat? „Eigentlich nicht“, gibt der Vereinschef unumwunden zu. „Ich bin ja nicht unbedingt so der Sportler, sondern komme eher aus dem Karneval und hatte deshalb die Heddemer Käwwern oder die TG Bornheim auf dem Schirm. Umso größer war die Freude über den Sieg!“ Der stellvertretende Vorsitzende Andi Gallon, der die Teilnahme an dem Wettbewerb initiiert hatte, ist mit vielen anderen Vorstandsmitgliedern derzeit auf Jugendfreizeit in Spanien. „Der ist heute Morgen erstmal aus der Badehose gehüpft“, berichtete Schroth vom Freudentaumel seiner Kollegen. Die Vereinsmitglieder sollen jetzt vom Sieg profitieren: Gemeinsam mit der Brauerei soll es im Herbst eine große Sause auf dem Vereinsgelände geben – natürlich nicht ohne einige Fässer Binding.

Vor Freude geweint

Völlig von der Rolle war indes Ilse Schreiber, besser bekannt als „Wurst-Ilse“. Sie ist die gute Seele der Frankfurter Kleinmarkthalle und berühmt für ihre Frage: „Mit Pelle oder ohne?“ Als Binding sie am Montagmittag anrief, um ihr zum Sieg zu gratulieren, war sie mehr als überrascht. „Mir kamen die Tränen“, erzählte sie. Freudentränen selbstverständlich; darüber, dass sie in der Kategorie „Frankfurter Persönlichkeit“ prominente Stadtgesichter wie die ehemalige Oberbürgermeisterin Petra Roth und den Reeder Anton Nauheimer hinter sich gelassen hat. Auch in ihrer Kategorie war das Voting eine knappe Kiste: Mit nur wenigen Stimmen Vorsprung gelang es Ilse Schreiber, den Schausteller Eddy Hausmann hinter sich zu lassen. Obwohl Schreiber sich geehrt fühlt ob der Auszeichnung, macht sie – in ihren Augen – „nur“ ihren Job: „Ich gebe mir Mühe, meine Kunden zu bedienen. Mehr kann ich nicht machen.“

Thorsten Heimerl ist bekannt für sein Tatar in unzähligen Variationen. Man bekommt es in der traditionsreichen Pilsstube am Südbahnhof Bad Vilbel. Dass er damit aber auch den ersten Platz in der Kategorie „Beste Binding-Gastronomie“ erringen würde, damit hat der Wirt nicht gerechnet. „Als einziger Nicht-Frankfurter gegen die namhaften Gastronomien... Gehofft habe ich es, aber geglaubt habe ich nicht daran, dass wir das schaffen können!“ Dass seine Gaststätte jetzt den Titel „Frankfurter Original“ trägt, führt er zurück auf die lange Zeit, die die Pilsstube schon besteht. „Da hat einer einfach mal angefangen mit einer Kiste Bier im Warteraum – und daraus entstand eine urige Gastronomie, die ich so auch immer beibehalten habe“, so Gastgeber Heimerl.

Freibier für alle

Für die Binding-Brauerei war der Wettbewerb eine Premiere – und zwar eine gelungene, zog Sprecherin Claudia Geisler eine positive Bilanz: „Die Aktion hat sich unglaublich schnell in der Stadt herumgesprochen.“

„Durch die 15 Finalisten hat der Wettbewerb 15 spannende Gesichter bekommen. Dadurch ist das alles gut gewachsen.“ Jetzt will Binding die Gewinner belohnen, indem sie kleine Events mit jeder Menge kühlem Blonden veranstalten will. Etwa beim Vereinsfest des VfL Goldstein, mit einer Fete in der Pilsstube, „oder beispielsweise einem Stand mit Bier und Fleischwurst mit Ilse Schreiber.“

 

Alle Freibier-Aktionen werden rechtzeitig unter www.binding.de und auf der Facebook-Seite der Brauerei angekündigt.

 

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