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Spendenaktion für krebskranke Kinder: Dieser Frankfurter ist 24 Stunden lang den Feldberg rauf und runter geradelt

Von Wir haben Triathlet Alexander Nikolopoulos gebeten, auf dem Gipfel jedes Mal ein Selfie zu schießen. Der Frankfurter hat versucht, in 24 Stunden den Feldberg so oft wie möglich hinauf zu fahren. Alles für den guten Zweck.
Der Frankfurter Triathlet Alexander Nikolopoulos hat versucht, in 24 Stunden den Feldberg so oft wie möglich hinauf zu fahren. Ziel war es, Spenden für krebskranke Kinder zu sammeln. 20 Mal ist Nikolopoulos oben angekommen. Wir haben ihn gebeten, auf dem Gifpel immer ein Foto von sich zu schießen. Das ist das Ergebnis. Foto: Privat: Alexander Nikolopoulos Der Frankfurter Triathlet Alexander Nikolopoulos hat versucht, in 24 Stunden den Feldberg so oft wie möglich hinauf zu fahren. Ziel war es, Spenden für krebskranke Kinder zu sammeln. 20 Mal ist Nikolopoulos oben angekommen. Wir haben ihn gebeten, auf dem Gifpel immer ein Foto von sich zu schießen. Das ist das Ergebnis.
456 Kilometer, 20 Touren, Straße, Schotter, Sturm – um 11:04 Uhr am Sonntag hat Alexander Nikolopoulos es geschafft. Ein letztes Mal hat er soeben mit seinem Fahrad den Feldberg bezwungen. In den vergangenen knapp 24 Stunden ist Nikolopoulos 20 Touren den Anstieg von der Hohemark hinauf bis zum Gipfel und wieder hinunter gefahren.

Nachts um 3 Uhr, mit mehreren hundert Kilometern in den Beinen, stellt das eine besondere Herausforderung dar – auch für einen erfahrenen Triathleten wie Nikolopoulos. Aber er quält sich für die gute Sache.
Tour 1:  Uhrzeit: 10:58  
Tour 1: Uhrzeit: 10:58

Hier können Sie spenden.

Hier finden Sie mehr Infos über "Hilfe für krebskranke Kinder e.V.".


Vor zwei Jahren hat Nikolopoulos die 24-Stunden-Challenge ins Leben gerufen. Ziel ist es, Geld für den Verein "Hilfe für krebskranke Kinder e.V." zu sammeln. Je mehr Auffahrten in dieser Zeit gelingen, desto höher sollte die Spende ausfallen – so die Ursprungsidee. Wer sich auf anderem Weg mit Spenden, beispielsweise mit einem Festbetrag, beteiligen möchte, kann das aber auch tun.

Am Wochende war es wieder soweit. Wir haben Alexander Nikolopoulos gebeten, jedes Mal, wenn er den Gipfel erreicht, ein Foto von sich zu schießen. Das Ergebnis finden Sie hier. Am Abend musste sich der Triathlet schließlich noch zum Interview stellen.
Bilderstrecke So sieht man aus, wenn man 24 Stunden lang immer wieder auf den Feldberg fährt
Der Frankfurter Triathlet Alexander Nikolopoulos hat versucht, in 24 Stunden den Feldberg so oft wie möglich hinauf zu fahren. Ziel war es, Spenden für krebskranke Kinder zu sammeln. 20 Mal ist Nikolopoulos oben angekommen. Wir haben ihn gebeten, auf dem Gifpel immer ein Foto von sich zu schießen. Das ist das Ergebnis.Tour 1:  Uhrzeit: 10:58Tour 2:  Uhrzeit: 11:54

Und, Herr Nikolopoulos, gut geschlafen?
 
Das auf alle Fälle. Nachdem wir zuhause angekommen sind und ein wenig Ordnung geschaffen hatten, sind meine Frau und ich gleich auf dem Sofa eingeschlafen.
 
Wie fühlen Sie sich jetzt?
 
Die Beine merken schon, dass da etwas war. Und ich bin trotz der drei Stunden Schlaf natürlich müde. Sonst fühle ich mich aber gut. 
Tour 8:  Uhrzeit: 18:40
Tour 8: Uhrzeit: 18:40 

Wie haben Sie sich eigentlich auf diese Herausforderung vorbereitet?
 
Eigentlich wollte ich dieses Jahr gar nicht selbst fahren – ich war nur die Notlösung. Aber glücklicherweise fahre ich ohnehin viel Rad, lange Touren am Wochenende – das ging also schon. Den Schlafentzug kann man natürlich nicht trainieren. Das ist eine sehr intensive Erfahrung. Wir mussten die Aktion auch sonst gut vorbereiten: Wir hatten zum Beispiel Tauschräder, Ersatzmaterial und – ganz wichtig – viel Verpflegung dabei. Und Wechselklamotten. Wenn man einmal im Regen gefahren ist, braucht man die frischen Klamotten. Das macht sonst keinen Spaß mehr. Insgesamt hat alles sehr gut funktioniert.
 
Sie sind zufrieden mit Ihrer Leistung?
 
Ja, 20 mal habe ich die Strecke geschafft. 22 Runden hatte ich mir vorgenommen. Das hat wegen des Gewitters leider nicht ganz funktioniert.
Tour 10:  Uhrzeit: 20:49  
Tour 10: Uhrzeit: 20:49

Wie schafft man das überhaupt, so oft den Feldberg hinauf und wieder hinunter zu fahren?
 
Ich war ja nicht allein. Immer wieder hatte ich für ein, zwei Auffahrten Mitfahrer. Das motiviert. Und man möchte sich ja nicht blamieren. Also fährt man immer weiter. 
 
Wie haben Sie das Gewitter überstanden?
 
Schon bei der letzten Auffahrt vor dem Sturm konnten wir den Donner hören. Wir haben ihn dann auch auf dem Wetterradar gesehen. Also haben wir im Auto gewartet. Zum Glück ist das Gewitter recht schnell durchgezogen. Nach circa eineinhalb Stunden konnte ich wieder fahren.

Welche Auffahrt war die härteste?
 
Am härtesten war es mitten in der Nacht nach dem Gewitter wieder loszufahren. Bei solch einer längeren Pause fährt der Körper herunter. Draußen ist es nach dem Regen auch kalt. Da wäre ich schon am liebsten im Auto geblieben. Geholfen hat, dass meine Frau mitgefahren ist. Nachts begleitet sie mich bei den Touren immer mit dem Auto.
Tour 13:  Uhrzeit: 00:17  
Tour 13: Uhrzeit: 00:17

Und was war der schönste Moment?
 
Schön ist immer die letzte Auffahrt. Dafür sind einige Kollegen nochmal wiedergekommen. Außerdem gab es über den Tag verteilt viele interessierte Zuschauer, die uns gefragt haben, was wir da treiben. Das war auch schön.
 
Können Sie die Feldberg-Strecke jetzt eigentlich noch sehen?
 
Klar, ich würde die Strecke wieder hochfahren. Allerdings nicht mehr unbedingt heute. Der Feldberg ist meine Standardstrecke. Und nach dem 24-Stunden-Fahren kennt man jede Kurve auswendig.
Tour 16:  Uhrzeit: 05:30  
Tour 16: Uhrzeit: 05:30

Wiederholen Sie die Aktion im nächsten Jahr?
 
Ich glaube schon. Ob ich selbst fahre oder nur organisiere wird sich zeigen. Aber das Rennen ist schon ein gutes Training. Besonders jetzt: In wenigen Wochen steht für mich der Embrunman, ein Triathlon in Frankreich, an.  
 
Wie steht es um die Spenden?
 
Das können wir gar nicht genau sagen. Die Spendenaktion läuft noch 4 Wochen. Viele Spenden werden erst noch einlaufen. Man kann sich auch noch neu melden, um etwas dazuzugeben. Unser Ziel ist es, 5.000 Euro für krebskranke Kinder zu sammeln.
Tour 20:  Uhrzeit: 11:04
Tour 20: Uhrzeit: 11:04

Hier können Sie spenden.

Das Gespräch führte Alexander Gottschalk.

Bilder: Alexander Nikolopoulos
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