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Dritter Stock: Achtung Presse!

Betritt man die Redaktion der Frankfurter Neue Presse, sieht man überall leere Gänge, große und kleinere Kunstbilder und hört leises Stimmgewirr. Der Newsroom ist bestückt mit einem großen quadratischen Tisch, vielen Computern, vier Fernsehern und jeder Menge diskutierender Journalisten.
Hausbesuch bei der Zeitung – die FNP-Mitarbeiter Andreas Haupt (l.) und Robin Göckes (r.) erklären den Schülern ihre Arbeit.	Foto: Rüffer Hausbesuch bei der Zeitung – die FNP-Mitarbeiter Andreas Haupt (l.) und Robin Göckes (r.) erklären den Schülern ihre Arbeit. Foto: Rüffer
Frankfurt. 

Der stellvertretende Chefredakteur Thomas Ruhmöller begrüßt die Redakteure und eröffnet so die erste Konferenz des Tages. Diese beginnt um 11.30 Uhr. Dann geht es auch schon los. Aus jedem Ressort der Zeitung berichtet ein Journalist welche Themen die Abteilung bearbeitet. Diese werden am nächsten Tag in der Zeitung zu lesen sein. So wird auch vermieden, dass Geschichten doppelt erscheinen. Alle reden sehr ruhig. Am Schluss verlassen fast alle den Newsroom und gehen in ihre Büros. Dort arbeiten sie konzentriert an ihren Artikeln weiter.

Doch irgendwann haben auch fleißige Journalisten Hunger und essen in der hausinternen Kantine zu Mittag. Trotz der ständigen Arbeit an den Artikeln dürfen die Journalisten aber auf keinen Fall die Konferenzen um 14 Uhr und 18 Uhr verpassen. Hier bringen sie sich noch einmal auf den neuesten Stand der Dinge.

Deadline ist um 23 Uhr. Bis dahin müssen alle Artikel fertig sein, so dass die Leser keinen leeren Fleck in ihrer Zeitung des nächsten Tages haben. Die fertigen Seiten werden dann nach Mörfelden zur Druckerei geschickt.

Wie wird man eigentlich Journalist? Um Journalist zu werden muss man viel Erfahrung in Medien sammeln und viel Spaß am Schreiben haben, sonst wird die Arbeit schwer. Ein Studium ist auch sehr wichtig. Hier muss man allerdings nicht unbedingt Journalismus studieren, auch andere Fächer sind erwünscht. Im Anschluss muss man ein Volontariat bei einer Zeitung, einem Fernseh- oder Radiosender absolvieren. Dabei lernt man die unterschiedlichen Bereiche der Medien kennen und übt sich in dem Beruf.

Darüber hinaus sollte man aber gewisse Grundvoraussetzungen mitbringen wie zum Beispiel: Neugier, Organisationstalent, Offenheit, Mut, Hartnäckigkeit, Kommunikationsstärke und Flexibilität.

 

Zeit für die Familie?

 

Kann man als Journalist auch noch für die Familie da sein? Das beantworteten alle Journalisten der Redaktion mit einem klaren „Ja“. Beispielsweise können sie morgens mit der Familie in aller Ruhe frühstücken, da sie erst gegen 10 Uhr in der Redaktion sein müssen. Auch abends sind die meisten Artikel bis 18 Uhr fertig geschrieben und so kann man noch gemeinsam mit der Familie zu Abend essen. Doch das klappt nicht immer, da neue Ereignisse teilweise so spät passieren, dass die Artikel mit viel Hektik und Aufregung bis 23 Uhr fertiggestellt werden müssen. Doch das funktioniert zum Glück immer und die Zeitung für den nächsten Tag ist somit gesichert!

Lisa Buch-Hallstein, Maximilian Dörre, Pauline Forer, Emma Freise, Michel Gerhold, Elena Grub, Sofia Harmel Villarrassa, Amelie Hipp, Timo Hüske, Anna Kämmerer, Arlan Klapperoth, Emilia Lanzeni, Max Macanas Cisneros, Jule Mühlbauer, Simon Peppler, Luis Pongratz, Vanessa Seifert, Julia Sonntag, Nila Spamer, Leon Suhr, Carla-Sophie Timm, Lilith Unverfehrt, Alfonso von Uslar-Gleichen, Klasse 4s der Erasmusschule, Westend

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